In Brühl wurde ein 23-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt – er schwebt in Lebensgefahr. Dazu: kein Führerschein, keine Versicherung.
Ein heftiger Verkehrsunfall in Brühl hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (23. September) für einen dramatischen Einsatz gesorgt. Ein 23-jähriger Motorradfahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass eine Lebensgefahr derzeit nicht ausgeschlossen werden kann. Ein 55-jähriger Autofahrer zog sich bei der Kollision leichte Verletzungen zu. Beide wurden von Rettungskräften versorgt und in Krankenhäuser gebracht.1
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen war der 23-Jährige kurz vor Mitternacht auf einer Yamaha auf der Talstraße unterwegs – in Richtung der Straße „Theismühle“. Gleichzeitig fuhr der 55-jährige Toyota-Fahrer auf der Straße „Theismühle“ in Richtung Talstraße und wollte nach links in Richtung Heide abbiegen. Genau dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Die Wucht des Aufpralls brachte dem Zweiradfahrer die schweren Verletzungen ein.1
Was die Sache für den 23-Jährigen noch komplizierter macht: Die hinzugerufenen Polizistinnen und Polizisten stellten bei der Unfallaufnahme fest, dass der Motorradfahrer keine gültige Fahrerlaubnis für das Motorrad besitzt. Obendrauf war die Yamaha auch noch nicht versichert. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Düsseldorf unterstützte die Einsatzkräfte vor Ort bei der Dokumentation der Spuren und der Befragung von Zeugen.1
Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Unfallstelle bis etwa 6 Uhr morgens gesperrt. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer Hinweise zum Unfallhergang geben kann, sollte sich bei der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis melden.1
Dieser Fall zeigt wieder mal deutlich: Ohne gültigen Führerschein und ohne Versicherung auf der Straße unterwegs zu sein, ist nicht nur gefährlich – es kann auch massive rechtliche Konsequenzen haben. Und das, noch bevor man überhaupt in einen Unfall verwickelt ist. Fahr sicher, fahr legal – und komm heil nach Hause. Das gilt übrigens genauso für alle anderen da draußen auf NRWs Straßen.1
Was genau ist bei dem Unfall in Brühl passiert?
Ein 23-jähriger Motorradfahrer ist kurz vor Mitternacht am 23. September in Brühl mit einem Toyota zusammengestoßen. Der Autofahrer wollte abbiegen, dabei kam es zur Kollision. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt, der 55-jährige Autofahrer leicht.1
Schwebt der Motorradfahrer wirklich in Lebensgefahr?
Laut Polizei Rhein-Erft-Kreis kann eine Lebensgefahr für den 23-Jährigen derzeit nicht ausgeschlossen werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.1
Hatte der Motorradfahrer keinen Führerschein?
Richtig. Die Polizei stellte fest, dass der 23-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis für das Motorrad besaß. Außerdem war die Yamaha nicht versichert.1
Wie lange war die Unfallstelle gesperrt?
Die Unfallstelle in Brühl war für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme bis etwa 6 Uhr morgens gesperrt.1
Wer ermittelt jetzt in dem Fall?
Das Verkehrskommissariat der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Düsseldorf unterstützte vor Ort.1
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