Brand auf einem Schrottplatz in Bonn-Beuel: Drei Autos standen in Flammen. 38 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer – auch brennbare Flüssigkeiten waren beteiligt.
Mittags, mitten in Bonn-Beuel: Auf einem Schrottplatz gerieten drei Schrottautos in Brand – und die Feuerwehr war so nah dran, dass sie noch vor der offiziellen Alarmierung durch die Leitstelle ausrücken konnte. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder? Aber genau so lief es ab.1
Die Einsatzkräfte der Löscheinheit der Feuerwache 2 bemerkten das Feuer auf dem nahegelegenen Schrottplatz in Bonn-Beuel und rückten direkt aus. Bei ihrer Ankunft brannten bereits drei PKWs lichterloh.1
Sofort wurde mit der Brandbekämpfung begonnen – und zwar mit zwei Löschrohren gleichzeitig. Damit das Feuer nicht auf ein Nachbargrundstück und weitere Autos übergreifen konnte, wurde eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut. Da auch brennbare Flüssigkeiten im Spiel waren, kam zusätzlich ein Schaumrohr zum Einsatz. Das Ergebnis: Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, und „Feuer aus“ war gemeldet.1
Nicht nur die Flammen selbst waren ein Problem – auch das kontaminierte Löschwasser musste sicher entsorgt werden. Die Einsatzkräfte verhinderten, dass es in die Kanalisation gelangt, fingen es auf und pumpten es anschließend ab. Verunreinigungen auf Straße und Gehweg wurden mit Bindemittel aufgenommen. Sauber gemacht, Bonn!1
Während des Einsatzes musste die Maarstraße zwischen Königswinterer Straße und Rohfeldstraße komplett gesperrt werden. Der Busverkehr wurde daraufhin durch die SWB umgeleitet. Wer also gerade auf dem Weg war – der musste kurz einen Umweg in Kauf nehmen.1
Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte vor Ort – aus den Feuerwachen 1, 2 und 3, der Freiwilligen Feuerwehr Löscheinheit Beuel, dem Rettungsdienst und dem Führungsdienst. Unterstützung kam außerdem vom Tiefbauamt, der unteren Wasserbehörde und BonnOrange.1
Klasse Teamarbeit, die gezeigt hat: Wenn alle an einem Strang ziehen, lässt sich auch ein heftiger Schrottplatz-Brand schnell in den Griff kriegen. Respekt an alle Beteiligten!
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