Am Dören in Augustdorf eskalierte ein Familienstreit: Ein Mann bedrohte seinen Sohn mit einem Schwert, die Polizei musste die Waffe vorhalten.
Am Sonntagmittag ist es in Augustdorf am Dören zu einem richtig heftigen Einsatz gekommen. Gegen 11.30 Uhr wurde die Polizei wegen häuslicher Gewalt alarmiert – und was die Beamten dort vorfanden, war alles andere als harmlos.1
Nach ersten Erkenntnissen soll ein 40-jähriger Mann eine 37-jährige Frau in der gemeinsamen Wohnung mit einem Handy ins Gesicht geschlagen und dabei leicht verletzt haben. Damit nicht genug: Anschließend bedrohte er offenbar auch noch den 17-jährigen Sohn im Außenbereich – mit einem Schwert und verbalen Drohungen. Erst nach einiger Zeit legte er die Waffe zur Seite.1
Aber die Situation eskalierte weiter. Zeugen, die die Bedrohung mitbekamen und eingreifen wollten, wurden laut bisherigen Hinweisen ebenfalls vom 40-Jährigen bedroht – diesmal mit einem spitzen Holzgegenstand.1
Als die Einsatzkräfte eintrafen, war die Lage immer noch brisant. Die Polizeibeamten mussten den aggressiven Mann unter Vorhalt der dienstlichen Schusswaffe dazu auffordern, den gefährlichen Gegenstand fallen zu lassen. Nach einiger Zeit kam er dieser Aufforderung dann tatsächlich nach.1
Um weitere Straftaten zu verhindern, nahmen die Einsatzkräfte den Mann anschließend mit ins Polizeigewahrsam. Zusätzlich wurde er der gemeinsamen Wohnung verwiesen und erhielt ein Rückkehrverbot. Weil er augenscheinlich ziemlich stark alkoholisiert war, musste er außerdem eine Blutprobe abgeben.1
Die Polizei Lippe hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen, aktuell ist noch nicht alles restlos geklärt. Klar ist aber: Für die betroffene Familie und die mutigen Zeugen, die eingreifen wollten, war das ein richtig beängstigender Vormittag. Gut, dass die Einsatzkräfte schnell vor Ort waren und die Situation unter Kontrolle bringen konnten, bevor noch mehr passiert ist.1
Fälle wie dieser zeigen mal wieder, wie wichtig es ist, bei häuslicher Gewalt oder bedrohlichen Situationen sofort die Polizei zu rufen – lieber einmal zu oft als zu wenig.
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