Nach einer Pyro-Explosion in Gütersloh brannte eine Hecke lichterloh und beschädigte ein Wohnhaus.
Nachdem am vergangenen Wochenende schon die Verkehrsbeeinträchtigungen durch Demos in Siegen für Gesprächsstoff gesorgt haben, gibt es jetzt aus Gütersloh News, die aufhorchen lassen. Am Freitagabend (25.09., 21.20 Uhr) mussten Polizei und Feuerwehr an die Dompfaffenstraße ausrücken – dort brannte eine Hecke auf einer Länge von fünf bis sechs Metern lichterloh.1
Der Grund für den Brand: Unbekannte hatten offenbar einen pyrotechnischen Gegenstand auf der Straße gezündet. Die Wucht der Explosion war so stark, dass nicht nur die Hecke Feuer fing, sondern auch ein Verteilerkasten beschädigt wurde. Sogar ein angrenzendes Wohnhaus blieb nicht verschont: Durch die Druckwelle riss ein Fensterglas, und im Erdgeschoss schmolz durch die Hitzeentwicklung eine Jalousie. Zum Glück wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.1
Weil sich der Vorfall nicht einfach als dummer Unfall abtun lässt, haben Brandexperten der Kriminalpolizei Gütersloh jetzt offiziell Ermittlungen eingeleitet. Der Verdacht: vorsätzliche Brandstiftung. Vor Ort konnten die Ermittler bereits Material des pyrotechnischen Gegenstands sicherstellen, das jetzt weiter untersucht wird.1
Die Polizei ist sich sicher, dass es Zeugen für den Vorfall geben muss – schließlich war die Explosion samt Feuer alles andere als unauffällig. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder weitere Angaben zu dem Vorfall machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05241 869-0 bei der Polizei Gütersloh zu melden.1
Während in Siegen die Verkehrslage durch die angemeldeten Demos im Fokus stand, zeigt der Fall aus Gütersloh mal wieder, wie unterschiedlich die Einsätze sind, mit denen Polizei und Feuerwehr in NRW am Wochenende zu tun haben. Von geplanten Versammlungen mit hunderten Teilnehmern bis hin zu spontanen Bränden durch Pyrotechnik – die Einsatzkräfte müssen flexibel auf ganz verschiedene Lagen reagieren.2
Für die Anwohner an der Dompfaffenstraße dürfte der Freitagabend jedenfalls ein ordentlicher Schreck gewesen sein. Ein geschmolzenes Rollo und eine geplatzte Fensterscheibe zeigen, wie gefährlich unsachgemäßer Umgang mit Pyrotechnik sein kann – gerade in dicht bebauten Wohngebieten.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen auf vollen Touren. Bis geklärt ist, wer für die Explosion verantwortlich ist, bleibt der Fall offen. Sollten sich weitere Zeugen melden, könnte das schnell neue Erkenntnisse bringen. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten aus Gütersloh gibt.
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