12-jährige E-Scooter-Fahrerin crasht in Hagen mit geparktem Auto und flüchtet – die Polizei erklärt, welche Regeln für E-Scooter wirklich gelten.
In Hagen ist am Dienstagabend richtig was los gewesen. Eine 12-Jährige ist mit ihrer gleichaltrigen Freundin auf einem E-Scooter unterwegs gewesen – und das komplett verbotenerweise.1 Gegen 18.15 Uhr ging’s von der Blumenstraße Richtung Funckestraße, doch in der Kurve war Schluss mit lustig: Die Fahrerin hat die Kontrolle verloren und ist mit einem geparkten Renault Kadjar zusammengestoßen.1
Das Auto hat’s mit leichten Schäden abbekommen, der Roller hat’s auch nicht besser überstanden. Und was machen die beiden Mädels? Abhauen. Den kaputten Scooter haben sie einfach in der Nähe der Unfallstelle stehen lassen und sind geflüchtet.1
Zum Glück war die Aktion nicht unbeobachtet: Zwei Zeuginnen haben den ganzen Vorfall mitbekommen und sofort die Polizei informiert.1 Die Beamten konnten die beiden Unfallverursacherinnen daraufhin ausfindig machen und befragen. Die junge Fahrerin hat als Erklärung angegeben, dass die Bremsen nicht richtig funktioniert hätten.1 Ob das jetzt an ihr lag oder am Scooter – auf jeden Fall gab’s am Ende eine Anzeige.1
Die Polizei Hagen nutzt den Vorfall, um noch mal ganz klar zu machen, was beim Thema E-Scooter Sache ist. Und da gibt’s einiges zu beachten:
Die Polizei macht außerdem klar: E-Scooter sind keine Spielgeräte, sondern ganz normale Fahrzeuge nach der Straßenverkehrsordnung.1 Das heißt, wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert nicht nur Ärger mit der Polizei, sondern auch echte Unfälle – so wie in diesem Fall.
Ein wichtiger Appell geht auch an alle Eltern und Erziehungsberechtigten: Checkt regelmäßig, ob eure Kids überhaupt die Voraussetzungen erfüllen, um einen E-Scooter zu fahren – und redet mit ihnen darüber, warum die Regeln wichtig sind.1 Klar, so ein Scooter macht Spaß und man ist schnell mal in Versuchung, den Freund oder die Freundin einfach mitzunehmen. Aber wie der Vorfall in Hagen zeigt, kann das ganz schnell nach hinten losgehen.
Am Ende bleibt’s dabei: Wer sich nicht an die Altersgrenze hält oder zu zweit auf einem Scooter unterwegs ist, geht ein echtes Risiko ein – für sich selbst und für andere. Und eine Unfallflucht macht die Sache dann auch nicht besser, sondern nur teurer.
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