Drei Männer dringen alkoholisiert in ein leerstehendes Haus in Lohmar ein – und der Fahrer hat auch noch zu viel Promille im Blut. Die ganze Geschichte hier.
Manchmal führt Alkohol echt zu den schrägsten Ideen. Das mussten jetzt auch drei Männer in Lohmar feststellen, die sich einfach mal spontan Zutritt zu einem leerstehenden Haus verschafft haben. Was als Schnapsidee begann, endete mit Besuch von der Polizei und gleich mehreren Anzeigen.1
Am Dienstagabend, den 29. September, war in Lohmar-Bloch ordentlich was los. Gegen 19 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge der Polizei, dass drei Männer in ein frei- und leerstehendes Einfamilienhaus eingedrungen waren. Die Beamten waren schnell vor Ort und trafen die drei Verdächtigen im Alter von 28, 32 und 33 Jahren direkt an.1
Auf Nachfrage gaben die Männer aus Lohmar und Siegburg zu, dass sie einfach spontan auf die Idee gekommen waren, das Haus zu betreten. Kaputt gemacht oder geklaut hätten sie dabei nichts – und genau das bestätigte sich auch bei der weiteren Überprüfung durch die Polizei. Ganz unschuldig waren die drei aber trotzdem nicht: Sie gaben zu, vorher Alkohol getrunken zu haben.1
Richtig unangenehm wurde es für den 28-jährigen Fahrer der Truppe. Da die drei mit dem Auto zu dem Haus gefahren waren, machten die Polizisten bei ihm direkt einen Atemalkoholtest. Das Ergebnis: rund 0,9 Promille – und damit deutlich über der 0,5-Promille-Grenze für Autofahrer.1
Für den Fahrer bedeutet das jetzt nicht nur Ärger wegen des Hausfriedensbruchs, sondern zusätzlich noch eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Fahrens mit Alkohol im Blut. Alle drei Männer müssen sich jetzt wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs verantworten.1
Die Geschichte zeigt mal wieder ziemlich eindrücklich, wie schnell aus ein paar Bierchen ein handfestes Problem werden kann. Ob spontane Schnapsidee oder nicht – am Ende steht nicht nur eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch im Raum, sondern für den Fahrer auch noch richtig Ärger mit der Promillegrenze. Also: Wer trinkt, sollte definitiv nicht mehr hinters Steuer und schon gar nicht in fremde Häuser spazieren, auch wenn sie leer stehen. Das bleibt am Ende einfach Hausfriedensbruch – und den nimmt die Polizei nicht auf die leichte Schulter.
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