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Tanken wird günstiger: Diesel und Benzin im Sinkflug
1. Oktober 2026

Diesel und Benzin werden günstiger: Der ADAC meldet sinkende Spritpreise, Benzin erreicht laut autohaus.de sogar ein Mehrjahrestief. Alle Infos zum Tanken.

Gute Nachrichten für alle Autofahrer in NRW

Endlich mal was Positives an der Zapfsäule: Die Kraftstoffpreise sind spürbar gefallen. Egal ob ihr Diesel oder Benzin tankt, euer Geldbeutel freut sich gerade über etwas Entlastung. Wir haben euch die wichtigsten Zahlen und Hintergründe zusammengestellt, damit ihr wisst, was gerade auf dem Kraftstoffmarkt abgeht.

Diesel macht den größten Sprung nach unten

Laut einer Auswertung des ADAC ist der Dieselpreis kräftig gesunken. Ein Liter Diesel kostete danach im bundesweiten Mittel 2,021 Euro, das waren 9,6 Cent weniger als in der Woche zuvor. Auch Super E10 wurde günstiger, wenn auch nicht ganz so stark: Hier lag der Durchschnittspreis bei 1,910 Euro pro Liter, ein Minus von 3,5 Cent im Wochenvergleich.

Spannend dabei: Obwohl Diesel deutlich günstiger geworden ist, kostet er laut ADAC immer noch gut elf Cent mehr als Super E10 – und das, obwohl Diesel steuerlich rund 20 Cent niedriger belastet wird als Benzin. Der ADAC sieht die Entwicklung zwar in die richtige Richtung gehen, von einer echten Normalisierung könne aber noch keine Rede sein. Das Preisniveau an den Tankstellen sei angesichts der rückläufigen Rohölnotierungen weiterhin zu hoch, so der Automobilclub.

Auch auf längere Sicht ging’s bergab

Wie autohaus.de berichtet, war Benzin der Sorte Super E10 zu einem späteren Zeitpunkt sogar so günstig wie seit Oktober 2021 nicht mehr. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete ein Liter demnach 1,631 Euro, 1,2 Cent weniger als eine Woche zuvor. Diesel verbilligte sich laut dem Portal ebenfalls, allerdings langsamer: Hier ging es um 0,5 Cent auf 1,529 Euro pro Liter nach unten.

Beide Kraftstoffpreise waren laut autohaus.de schon seit Monaten tendenziell auf Talfahrt, auch wenn es zwischenzeitlich mal eine leicht gegenläufige Bewegung gab. Als wichtigsten Treiber dieser Entwicklung nennt das Portal den Ölpreis, der zuletzt etwas billiger war als in der Woche davor.

So holt ihr beim Tanken das Maximum raus

Der ADAC hat auch ein paar handfeste Tipps parat, wie ihr beim Tanken noch mehr sparen könnt. Die Empfehlung: Checkt vor der Fahrt zur Tankstelle die aktuellen Preise in eurer Umgebung und steuert gezielt die günstigste Station an. Besonders praktisch: Wer abends tankt, kann laut aktuellen ADAC-Auswertungen im Schnitt zwölf Cent gegenüber den Morgenstunden sparen. Das lohnt sich also doppelt, wenn ihr eure Tankstopps clever timt.

Wer das Ganze noch bequemer haben möchte, kann auf die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ zurückgreifen. Die App zeigt die Preise von nahezu allen über 14.000 Tankstellen in Deutschland an, sodass ihr immer den Überblick behaltet, wo sich das Tanken gerade am meisten lohnt.

Fazit: Trend stimmt, Spielraum nach unten bleibt

Ob ihr nun regelmäßig pendeln müsst oder einfach nur den nächsten Wochenendtrip plant – die aktuelle Preisentwicklung an den Tankstellen ist definitiv eine gute Nachricht. Laut ADAC ist zwar noch längst keine komplette Entspannung in Sicht, aber die Richtung stimmt. Mit ein bisschen Planung und den richtigen Tools könnt ihr beim Tanken trotzdem noch das eine oder andere Euro sparen.

Quellen


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