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Fiese Masche mit Kartenlesegerät: Seniorin in Reichshof um vierstelligen Betrag betrogen
1. Oktober 2026

Falscher Spendensammler bringt Seniorin aus Reichshof mit Kartenlesegerät um vierstelligen Betrag.

Falscher Spendensammler zockt Seniorin ab

Eine neue Betrugsmasche macht gerade im Oberbergischen die Runde und die ist richtig dreist. Eine 80-Jährige aus Reichshof wurde am 25. September auf einem Supermarktparkplatz in der Bergneustadter Stadionstraße von einem angeblichen Spendensammler angesprochen – und am Ende um einen niedrigen vierstelligen Betrag erleichtert.1

So lief der Betrug ab

Der Typ hat der Seniorin erzählt, er sammelt Spenden für Blinde und Gehörlose. Als Beweis hat er ihr eine Liste gezeigt, auf der angeblich schon mehrere Leute je 10 Euro gespendet und unterschrieben hatten. Klingt erstmal seriös, oder? Die Reichshoferin wollte ebenfalls 10 Euro spenden – allerdings in bar. Doch der Betrüger meinte, das ginge nur per Karte, und zückte ein mobiles Kartenlesegerät.1

Die Seniorin hat dann brav ihre Geheimzahl eingegeben, während der Typ angeblich nur 10 Euro eingetippt hat. Erst drei Tage später, als sie am Bankautomaten ihren Kontoauszug gezogen hat, ist ihr aufgefallen, dass ein vierstelliger Betrag abgebucht wurde. Sofort hat sie ihre Karte sperren lassen und ist zur Polizei gegangen.1

Wer ist der Täter?

Die Polizei sucht jetzt nach dem Mann. Er wird beschrieben als ungefähr 20 bis 25 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß und eher untersetzt. Er hatte dunkle kurze Haare, ein rundes Gesicht, trug eine schwarze Hose und ein dunkles T-Shirt und sprach gebrochen Deutsch. Wer Hinweise hat, kann sich bei der Kriminalpolizei in Gummersbach melden – entweder telefonisch unter 02261 8199-0 oder per Mail an poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de.1

Darum solltet ihr aufpassen

Die Polizei warnt ganz klar vor dieser Betrugsmasche und hat ein paar Tipps parat, die ihr euch merken solltet:

  • Seid vorsichtig, wenn euch fremde Personen ansprechen und um Spenden bitten – egal ob auf der Straße oder auf dem Parkplatz.
  • Sobald ein mobiles Kartenlesegerät ins Spiel kommt, sollten bei euch alle Alarmglocken schrillen.
  • Lasst euch nicht von rührseligen Geschichten unter Druck setzen, auch wenn sie noch so glaubwürdig klingen – Betrüger spielen gezielt mit eurer Hilfsbereitschaft.
  • Ihr müsst forsches oder aggressives Verhalten von Spendensammlern nicht einfach hinnehmen. Bei Bedrohung ruft die 110.
  • Seid ihr trotzdem Opfer geworden, erstattet in jedem Fall Anzeige bei der Polizei.

Gerade ältere Menschen werden bei solchen Maschen oft gezielt angesprochen, weil Betrüger auf Vertrauen und Hilfsbereitschaft setzen. Deshalb: Erzählt euren Großeltern, Eltern oder Nachbarn von diesem Fall – so könnt ihr helfen, dass nicht noch mehr Leute auf solche Tricks reinfallen.

Quellen

  1. POL-GM: Betrüger mit mobilem Lesegerät erfolgreich – Polizei warnt vor Betrugsmasche


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