15-Jähriger klaut Roller, flieht vor der Polizei und wird von einem Diensthund gestellt – nach Tritten gegen das Tier kam es zum Biss.
Manchmal schreibt die Nacht einfach die krassesten Geschichten. In Gelsenkirchen ist gegen 3 Uhr morgens eine Streifenwagen-Besatzung auf drei Rollerfahrer gestoßen, die beim Anblick der Polizei sofort Gas gegeben haben1. Klar, Flucht wirkt in dem Moment vielleicht wie der einzige Ausweg, aber wie das meistens so ist: Hals über Kopf rennen geht selten richtig gut.
Einer der drei Fahrer kam während der Flucht direkt zu Fall und krachte gegen einen Zaun1. Statt stehen zu bleiben, rannte er zu Fuß weiter. Spoiler: Das war keine gute Idee.
Ein eingesetzter Diensthund hat den jungen Flüchtigen schließlich in einem Gebüsch aufgespürt1. Und genau da eskalierte die Situation: Der 15-jährige Tatverdächtige schlug und trat auf den Hund ein. Logische Konsequenz: Der Diensthund biss zu und erwischte den Jugendlichen am Bein1.
Erst danach gab der Täter seinen Widerstand auf und ließ sich festnehmen. Die Verletzungen am Knie blieben laut Polizei zum Glück leicht1.
Der Roller, mit dem der 15-Jährige unterwegs war, war kurz vorher erst entwendet worden1. Die beiden anderen Rollerfahrer hatten mehr Glück – oder einfach die schnelleren Beine – und konnten unerkannt entkommen1.
Noch ein Detail aus der Pressemitteilung: Der Jugendliche stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln1. Nachdem die Polizei alle notwendigen Maßnahmen abgearbeitet hatte, wurde er an seine Mutter übergeben1.
Diese Nacht in Gelsenkirchen zeigt mal wieder ziemlich eindrücklich: Wer vor der Polizei flieht, läuft am Ende meistens doch nur geradewegs in die nächste Konsequenz – in diesem Fall sogar direkt in die Zähne eines Diensthundes. Und ob man sich beim Fahren eines geklauten Rollers unter Drogeneinfluss wirklich einen Gefallen tut? Eher nicht.
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