Gleich zweimal hat die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn verbotene Schlagringe entdeckt – einmal im Pflanzkübel, einmal im Koffer. Die Details im Überblick.
Am Flughafen Köln/Bonn ist aktuell echt was los – und zwar nicht bei der Sicherheitskontrolle, wie man sie sonst kennt. Innerhalb weniger Tage hat die Bundespolizei gleich zwei Schlagringe sichergestellt.1 Krass, oder? Zwei Fälle, zwei Reisende, ein Problem: Schlagringe gehören zu den verbotenen Waffen in Deutschland und haben im Koffer oder in der Jackentasche einfach nichts verloren.1
Der erste Fall spielte sich am 3. Oktober ab. Ein aufmerksamer Reisender entdeckte vor der Luftsicherheitskontrolle einen Schlagring – und zwar versteckt in einem Pflanzkübel.1 Mega ungewöhnlicher Ort, um so ein Ding zu verstecken, aber die Bundespolizei hat nicht lange gefackelt. Mithilfe von Videoaufzeichnungen konnten die Einsatzkräfte einen 22-jährigen Deutschen als mutmaßlichen Besitzer identifizieren.1 Der Typ war zu dem Zeitpunkt schon im Abflugbereich unterwegs, musste sich aber trotzdem den Fragen der Beamten stellen. Der Schlagring wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.1 Immerhin: Nach den polizeilichen Maßnahmen durfte der 22-Jährige seinen Flug nach Izmir dann doch noch antreten.1
Nur einen Tag später, am Abend des 4. Oktober, ging der nächste Fund durch die Kontrolle. Diesmal fiel bei der Überprüfung des Aufgabegepäcks eines 39-jährigen Deutschen erneut ein Schlagring auf.1 Der Mann wollte eigentlich ganz entspannt von Köln/Bonn nach Tunis fliegen. Die Beamten haben auch hier den Gegenstand sichergestellt und eine Strafanzeige gefertigt.1 Danach konnte der Reisende seine Reise aber fortsetzen.1
Falls sich jetzt jemand fragt: „Wie ist das in meinen Koffer gekommen?“ – die Antwort ist eigentlich easy: Schlagringe dürfen in Deutschland weder besessen noch erworben werden. Das Waffengesetz macht da keine Ausnahmen.1 Egal ob im Handgepäck, im Koffer oder sonst wo versteckt – am Flughafen wird genau hingeschaut, und wer erwischt wird, bekommt direkt ein Strafverfahren an den Hals.1
Die beiden Fälle am Flughafen Köln/Bonn zeigen mal wieder, dass die Bundespolizei echt genau hinschaut – egal ob am Gate, im Pflanzkübel oder im Koffer. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt solche Gegenstände einfach zuhause. Spart Stress, Zeit und am Ende auch eine Strafanzeige. In beiden Fällen durften die Reisenden zwar trotzdem fliegen, aber das Strafverfahren bleibt natürlich trotzdem bestehen.1 Also: Augen auf beim Kofferpacken!
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