In Bedburg-Kaster soll ein 19-Jähriger mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein und einen Unfall gebaut haben. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt.
Das hätte böse enden können: In Bedburg-Kaster ist ein 19-jähriger Autofahrer am Sonntagabend offenbar viel zu schnell unterwegs gewesen und hat dabei einen Unfall gebaut, bei dem zwei Menschen verletzt wurden. Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht jetzt nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.1
Laut Polizei war eine Frau gegen 19.20 Uhr auf der St.-Rochus-Straße in Richtung Albert-Schweizer-Straße unterwegs und wollte nach links in die Gustav-Heinemann-Straße abbiegen. Genau in diesem Moment soll der 19-Jährige mit seinem blauen VW Polo aus eben dieser Straße gefahren sein – und das offenbar mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Mehrere Zeugen hätten das laut Polizei bestätigt.1
Es kam zur Kollision zwischen dem Polo und dem Peugeot der Frau. Die beiden Insassen des Peugeots, 62 und 63 Jahre alt, wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.1
Bei dem jungen Fahrer wurde direkt vor Ort ein Atemalkohol- sowie ein Drogenvortest gemacht – beide Tests sollen positiv ausgefallen sein. Er soll Cannabis konsumiert haben. Deshalb wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Konsequenzen für den 19-Jährigen waren direkt spürbar: Sein Auto, sein Handy und sein Führerschein wurden beschlagnahmt.1
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Sankt-Rochus-Straße zwischen Maximilianstraße und Gustav-Heinemann-Straße gesperrt werden. Weil es sich um einen größeren Einsatz handelte, wurde die Polizei Rhein-Erft-Kreis dabei von einem Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Düsseldorf unterstützt.1
Richtig unangenehm wird’s für den jungen Fahrer juristisch: Er muss sich wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung durch Alkohol- und Drogenkonsum verantworten. Dazu kommt der Vorwurf, ein nicht erlaubtes Kraftfahrzeugrennen ausgerichtet und durchgeführt zu haben, sowie fahrlässige Körperverletzung. Das Verkehrskommissariat ermittelt weiter.1
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis ist weiterhin auf der Suche nach Zeugen, die den Unfall am Sonntagabend beobachtet haben. Wer Hinweise geben kann, meldet sich am besten direkt beim Verkehrskommissariat unter der Nummer 02271 81-0 oder per Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de.1
Der Fall zeigt mal wieder: Raserei im Straßenverkehr ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann für alle Beteiligten richtig gefährlich werden. Bleibt also vorsichtig da draußen – egal ob am Steuer oder als Fußgänger!
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