Handy am Steuer und keine Fahrerlaubnis: Ein 28-Jähriger aus Troisdorf flog in Sankt Augustin bei einer Polizeikontrolle auf.
Manchmal kommt’s eben knüppeldick. Ein 28-Jähriger aus Troisdorf wollte am Dienstagmorgen einfach nur von A nach B kommen – und ist dabei ordentlich aufgeflogen. Zivilbeamte des Verkehrsdienstes beobachteten, wie der Mann während der Fahrt munter sein Handy am Ohr hatte.1 Kein Kavaliersdelikt, sondern ein waschechter Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung.
Die Beamten ließen nicht locker und blieben dem Fahrer auf den Fersen. Gegen 9:55 Uhr war der Mann von der Bundesautobahn 560 kommend in Richtung Einsteinstraße unterwegs – und telefonierte munter weiter, während die Polizei hinter ihm fuhr.1 Erst an einer Ampel an der Friedrich-Gauß-Straße war Schluss mit der Durchsage: Die Zivilbeamten konnten ihn dort stoppen und zur Kontrolle bitten.1
Und dann kam’s richtig dicke: Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 28-Jährige vermutlich gar keine Fahrerlaubnis besitzt.1 Also nicht nur Handy am Steuer, sondern offenbar auch ohne jegliche Berechtigung unterwegs. Das dürfte für den Troisdorfer ein ziemlich teurer Vormittag geworden sein.
Die Polizei reagierte prompt und konsequent: Dem Mann wurde die Weiterfahrt sowie das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt.1 Zusätzlich leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn ein.1
Diese Geschichte zeigt mal wieder, wie wichtig aufmerksame Kontrollen im Straßenverkehr sind. Was als simple Handy-Kontrolle begann, entpuppte sich am Ende als viel größeres Problem. Wer ohne Fahrerlaubnis unterwegs ist und dann auch noch gegen das Handyverbot verstößt, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern gleich ein ganzes Strafverfahren. Für alle anderen gilt: Finger weg vom Handy während der Fahrt – das spart Stress, Ärger und im Zweifel auch bares Geld.
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