Zwei E-Scooter-Fahrer in Beckum waren viel zu schnell unterwegs – einer hatte seinen Scooter sogar technisch frisiert. Die Polizei zog sofort durch.
E-Scooter sind eigentlich für den entspannten Weg zum Bäcker oder zur Bushaltestelle gedacht. Zwei Fahrer in Beckum hatten da aber wohl andere Pläne. Am Dienstag (06.10.2026) sind der Polizei gleich zwei Scooter-Fahrer aufgefallen, die deutlich zu schnell unterwegs waren.1
Um 14.55 Uhr war es auf der Sternstraße soweit: Die Einsatzkräfte fuhren einem 35-jährigen Mann aus Oelde hinterher, weil der ganz schön Gas gegeben hat. Bei der Kontrolle kam raus, warum: Der E-Scooter war auf circa 35 km/h unterwegs. Zur Erinnerung: Erlaubt sind maximal 20 km/h. Der Fahrer hat direkt zugegeben, dass er an seinem Scooter technisch rumgeschraubt hat, um ihn schneller zu machen.1
Keine zwei Stunden später, gegen 16.35 Uhr, schnappte sich die Polizei den nächsten Raser. Ein 19-Jähriger aus Beckum düste auf dem Geh- und Radweg des Paterweges entlang – und zwar ebenfalls viel zu schnell für die erlaubten 20 km/h.1
In beiden Fällen war für die Polizisten klar: Hier ist Schluss. Die Weiterfahrt wurde untersagt und Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wer an seinem E-Scooter rumtunt oder einfach zu schnell fährt, riskiert also nicht nur sich selbst und andere, sondern auch richtig Ärger mit der Polizei.1
Die beiden Fälle aus Beckum zeigen mal wieder, dass E-Scooter kein Spielzeug für Tuning-Fans sind. Die 20 km/h-Grenze gibt’s nicht ohne Grund – sie soll euch und andere im Straßenverkehr schützen. Also: Finger weg vom Schrauben und lieber entspannt durch die Stadt rollen, statt am Ende mit einem Ermittlungsverfahren dazustehen.
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