160 km/h durch Hagen: Ein 30-Jähriger flüchtet nachts ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss vor der Polizei. So lief die wilde Verfolgungsjagd ab.
Stell dir vor, du bist mitten in der Nacht unterwegs und auf einmal rast ein Auto mit Tempo 160 an dir vorbei. Genau das ist in der Nacht auf Donnerstag (08.10.2026) in Hagen passiert.1 Ein 30-Jähriger ist mit seinem grauen BMW vor der Polizei abgehauen, nachdem er zuvor schon durch einen Verkehrsverstoß aufgefallen war. Und das Ganze nahm richtig Fahrt auf.
Gegen 4 Uhr morgens bemerkte eine Streifenwagenbesatzung in der Düppenbeckerstraße, wie der BMW verbotenerweise unterwegs war.1 Als der Fahrer die Polizei im Rückspiegel sah, gab er einfach richtig Gas – in Richtung Innenstadt, schätzungsweise bis zu 160 km/h schnell.1
Beim Abbiegen vom Märkischen Ring auf die Rembergstraße hat’s der Fahrer dann richtig krachen lassen – er überfuhr eine rote Ampel, das Heck des BMWs brach aus und das Auto geriet kurzzeitig in den Gegenverkehr.1 Zum Glück ist dabei offenbar niemand verletzt worden. Im Übergang von der Rembergstraße zur Eppenhauser Straße riss dann aber der Sichtkontakt zur Polizei ab – der Typ war erstmal weg.
Ganz entkommen ist er trotzdem nicht. Wenig später entdeckte eine andere Streifenwagenbesatzung den BMW abgestellt in der Nähe des Friedhofs am Remberg.1 Am Auto waren frische Unfallspuren zu erkennen – quasi der Beweis, dass es wirklich eng geworden war bei der Fahrt.
Noch in derselben Nacht konnten die Ermittler den Verdacht gegen einen 30-jährigen Hagener erhärten.1 Die Polizei fuhr seinen Aufenthaltsort an und traf dort einen Mann an, der vermutlich alkoholisiert und zusätzlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.1 Und als wäre das nicht genug: Einen Führerschein besaß er gar nicht.1
Die Beamten ließen ihm eine Blutprobe entnehmen und stellten den BMW sicher, um digitale Spuren auszuwerten.1 Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen – wegen gleich mehrerer Verkehrsdelikte.1
Diese Geschichte zeigt mal wieder, wie schnell aus einer Nacht ein richtiges Nachspiel werden kann. 160 km/h durch die Stadt, ohne Führerschein, dazu vermutlich noch Drogen und Alkohol im Spiel – das hätte für alle Beteiligten richtig böse enden können. Zum Glück ist diesmal niemand zu Schaden gekommen. Für den 30-Jährigen dürfte es jetzt aber trotzdem richtig teuer und unangenehm werden.
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