Bei Delbrück kracht ein BMW-Fahrer unter Alkoholeinfluss gegen zwei Leitplanken und wird leicht verletzt. Führerschein weg, Schaden im fünfstelligen Bereich.
Alkohol und Autofahren – das geht einfach nicht zusammen, und das musste in der Nacht auf Freitag auch ein 46-jähriger Mann aus der Region schmerzlich erfahren. Am späten Donnerstagabend, 8. Oktober, ist er mit seinem BMW X3 auf der Boker Straße zwischen Delbrück und dem Ortsteil Boke von der Fahrbahn abgekommen – mit ziemlich heftigen Folgen.1
Gegen 23.17 Uhr war der Mann von Boke aus in Richtung Delbrück unterwegs. Wahrscheinlich wegen seines Alkoholkonsums verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dort knallte er erstmal gegen eine Leitplanke. Von da aus wurde der BMW zurück auf die Straße geschleudert und krachte direkt im Anschluss auch noch gegen die rechtsseitige Leitplanke.1
Am Ende blieb der stark beschädigte Wagen entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung einfach mitten auf der Straße stehen. Man kann sich vorstellen, wie heftig der Aufprall gewesen sein muss, wenn man sich das Szenario vor Augen führt: erst links, dann zurückgeschleudert, dann rechts.1
Der 46-Jährige zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen, um den genauen Alkoholwert festzustellen. Die Polizei hat außerdem seinen Führerschein kassiert und den nicht mehr fahrbereiten BMW sichergestellt.1
Der Gesamtschaden an Auto und Leitplanken liegt laut Polizei im niedrigen fünfstelligen Bereich. Also wirklich kein Pappenstiel für eine Fahrt, die eigentlich nie hätte stattfinden dürfen.1
Dieser Fall zeigt mal wieder ziemlich deutlich, wie schnell eine Autofahrt unter Alkoholeinfluss richtig schiefgehen kann. Der Fahrer hatte am Ende noch richtig Glück im Unglück, dass er „nur“ leicht verletzt wurde – bei dieser Art von Unfall mit Leitplanken-Pingpong hätte es auch deutlich schlimmer ausgehen können. Wer abends unterwegs ist und weiß, dass er getrunken hat, sollte einfach auf Alternativen wie Taxi, Bahn oder einen nüchternen Fahrer zurückgreifen. Das spart nicht nur Nerven und Geld, sondern im Zweifel auch Leben.
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