62-Jähriger verunfallt auf der A 31 bei Dorsten, überschlägt sich und fährt danach einfach falsch rum weiter. Alkoholtest bringt die Wahrheit ans Licht.
Das hättet ihr euch nicht ausdenken können: Ein 62-Jähriger hat am Montagabend auf der A 31 bei Dorsten erstmal einen Unfall gebaut – und ist danach einfach in die falsche Richtung weitergefahren. Zum Glück ist dabei nur er selbst leicht verletzt worden.1
Gegen 22:16 Uhr meldeten Zeugen der Polizei einen verunfallten Pkw auf der A 31 in Fahrtrichtung Emden, und zwar auf Höhe des Rastplatzes „Kalter Bach“. Was war passiert? Der Fahrer eines Opels überfuhr am Ende der Zufahrt zum Rastplatz einen Fahrbahnteiler, krachte in die Schutzplanke und überschlug sich mit seinem Auto.1
Und jetzt kommt der Teil, der wirklich niemand erwartet hat: Statt stehen zu bleiben, setzte der Mann seine Fahrt einfach auf dem Seitenstreifen fort – entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung. Erst in der Auffahrt der Anschlussstelle Lembeck kam sein Wagen schließlich zum Stehen.1
Die alarmierten Polizisten machten bei dem 62-Jährigen direkt einen Atemalkoholtest. Der fiel positiv aus. Ein Rettungswagen brachte den Mann aus Dortmund anschließend ins Krankenhaus, dort wurde er behandelt und es wurde ihm eine Blutprobe entnommen.1
Sein Auto hat die Aktion nicht überlebt: Totalschaden. Während die Polizei den Unfall aufnahm und das Fahrzeug geborgen wurde, musste der Auffahrtsbereich der Anschlussstelle Lembeck in Richtung Emden bis 1 Uhr nachts gesperrt werden.1
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurden andere Verkehrsteilnehmer durch die Falschfahrt nicht gefährdet. Das ist bei so einer Aktion auf der Autobahn wirklich Glück im Unglück. Die Polizei Münster ermittelt weiter zu den genauen Hintergründen des Unfalls.1
Was bleibt, ist die Erinnerung: Autofahren und Alkohol passen einfach nicht zusammen – schon gar nicht auf der Autobahn. Bleibt sicher unterwegs!
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