In Nettetal-Kaldenkirchen stoppte die Polizei einen Autofahrer ohne Führerschein, mit Alkohol im Blut und abgemeldetem Wagen – trotz Verletzung am Bein.
Ein Autofahrer hat in Nettetal-Kaldenkirchen für einen ungewöhnlichen Einsatz gesorgt. Wie die Polizei NRW berichtet, fuhren Einsatzkräfte am Montagabend gegen 18:30 Uhr in der Leuther Straße hinter einem Auto her, dessen Kennzeichen offenbar entstempelt war. Die Beamten entschieden sich zur Kontrolle und hielten den Wagen an.
Beim Aussteigen zeigte sich: Der 52-jährige Fahrer aus Nettetal war auf Krücken angewiesen. Laut Polizei demonstrierte er den Einsatzkräften sogar, wie er mithilfe einer Krücke die Kupplung betätigt hatte. Er gab an, durch eine Verletzung am Bein stark eingeschränkt zu sein.
Der Fahrzeugdaten-Abgleich brachte weitere Probleme ans Licht: Das Auto war bereits am 22. September entstempelt worden, es lag eine Betriebsuntersagung vor. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte der Mann ebenfalls nicht vorweisen – auch im polizeilichen Datensystem war keine verzeichnet.
Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von rund 0,66 Promille. Die weiteren Ermittlungen zeigten zudem, dass der Mann seit September bereits mehrfach wegen Verkehrsdelikten aufgefallen war, darunter auch wegen Trunkenheit im Verkehr.
Die Einsatzkräfte stellten sowohl die Kennzeichen als auch den Autoschlüssel sicher. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.
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