Schwerer Unfall auf der A44 bei Bedburg: Ein Fahrer flüchtete nach einem Spurwechsel, der eine Kettenreaktion auslöste. Polizei Köln sucht jetzt Zeugen.
Krasse Sache auf der A44 bei Bedburg: Da ist am Montagnachmittag ein richtig heftiger Unfall passiert – und der mutmaßliche Verursacher ist einfach abgehauen. Wir haben alle Infos für euch, die die Polizei Köln dazu rausgegeben hat.1
Gegen 16.30 Uhr war ein Kleinwagen mit niederländischer Zulassung auf der A44 in Richtung Mönchengladbach unterwegs. Kurz hinter dem Autobahndreieck Jackerath soll der Fahrer plötzlich vom rechten auf den äußersten linken Fahrstreifen gewechselt sein.1
Das Problem: Ein 29-jähriger Fahrer eines Mercedes-Benz Sprinters war genau dahinter unterwegs und musste dem Kleinwagen ausweichen. Dabei kollidierte er zuerst mit der Mittelschutzplanke, überschlug sich dann komplett und krachte gegen zwei weitere Fahrzeuge, bevor er schließlich auf der Seite liegen blieb.1
Der 29-Jährige wurde bei dem Crash schwer verletzt und musste von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht werden. Auch die Insassen eines beteiligten VW kamen nicht ganz ungeschoren davon – sie erlitten leichte Verletzungen.1
Und der Fahrer, der das Ganze wohl verursacht hat? Einfach weg. Mit seinem Kleinwagen ist er vom Unfallort geflüchtet, ohne sich um die Folgen seines riskanten Spurwechsels zu kümmern.1
Das Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen aufgenommen und ist jetzt auf der Suche nach Zeugen. Wenn ihr also etwas zum Unfallhergang sagen könnt oder Infos zu dem flüchtigen Kleinwagen habt, meldet euch bei der Polizei.1
Ihr erreicht die Ermittler telefonisch unter 0221 229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de. In dringenden Fällen gilt natürlich immer der Polizeinotruf 110.1
Ein Spurwechsel, der eine ganze Kettenreaktion ausgelöst hat – und am Ende macht sich der Verursacher aus dem Staub. Solche Fahrerflucht-Fälle sind leider keine Seltenheit, aber trotzdem jedes Mal ärgerlich, vor allem wenn Menschen dabei schwer verletzt werden. Wir drücken dem 29-Jährigen die Daumen für eine schnelle Genesung und hoffen, dass die Polizei den Flüchtigen bald schnappt. Wenn ihr in der Gegend wart und was gesehen habt, meldet euch – jeder Hinweis kann helfen.
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