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Frost und Schnee in Düsseldorf: Das sagt die Wetter-Historie
14. Oktober 2026

Frost und Schnee in Düsseldorf: Die Wetter-Historie zeigt, wann die kalte Jahreszeit typischerweise zuschlägt und wie viele Frosttage es zuletzt gab.

Kalte Tage sind in Düsseldorf keine Seltenheit

Herbstzeit ist Wetter-Check-Zeit. Während die Temperaturen in Düsseldorf aktuell noch im zweistelligen Bereich liegen, lohnt sich ein Blick in die Wetter-Historie. Denn eins ist sicher: Frost und Schnee kommen jedes Jahr zurück – nur wann genau, das variiert von Jahr zu Jahr ganz schön.

Was die Zahlen der letzten Jahre zeigen

Nach Angaben von WetterKontor, das seine Daten vom Deutschen Wetterdienst bezieht, gab es in Düsseldorf 2025 insgesamt 56 Frosttage und 2 Eistage. Im Jahr davor, 2024, waren es 28 Frosttage und 3 Eistage. Schaut man noch weiter zurück, wird klar: Die Schwankungen sind groß. 2021 zählte Düsseldorf sogar 57 Frosttage, 2022 waren es 39. Der kälteste gemessene Wert der letzten Jahre stammt aus Februar 2021, als das Thermometer auf eisige -13,7°C fiel.

Auch die aktuellen Zahlen für 2026 liegen laut WetterKontor bereits vor: Bis jetzt wurden 25 Frosttage registriert, der bisherige Tiefstwert liegt bei -9°C, gemessen am 11. Januar. Eistage, also Tage, an denen die Temperatur dauerhaft unter null Grad bleibt, gab es in diesem Jahr bislang keine.

Der Blick auf den Jahreswechsel

Interessant wird es, wenn man die einzelnen Jahre vergleicht. 2018 war mit 53 Frosttagen und 3 Eistagen ein recht kalter Jahrgang, während 2019 mit 41 Frosttagen und nur einem Eistag etwas milder ausfiel. Der Rekord-Tiefstwert der vergangenen zehn Jahre wurde allerdings 2022 verzeichnet: -10°C am 16. Dezember. Das zeigt, dass es gerade in den Wintermonaten Dezember und Januar häufig zu den kältesten Phasen des Jahres kommt – die Zeit, in der sich Frost und gelegentlich auch Schnee in Düsseldorf breitmachen.

So erfasst der Deutsche Wetterdienst die Daten

Diese ganzen Zahlen kommen nicht aus dem Nichts. Der Deutsche Wetterdienst stellt im sogenannten Klimadatenarchiv Tages- und Monatswerte ausgewählter Messstationen in Deutschland zur Verfügung – teilweise reichen die Aufzeichnungen bis zum Beginn der jeweiligen Messungen zurück. Dabei wird unterschieden zwischen historischen Daten, die bereits eine gründliche Qualitätsprüfung durchlaufen haben, und aktuellen Daten, deren Kontrolle noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Wer selbst mal in die Zahlen reinschauen will: Der Deutsche Wetterdienst bietet die Klimadaten auch frei zum Download an, sowohl für Tages- als auch für Monatswerte.

Was das für den kommenden Winter bedeutet

Eine Prognose für den nächsten Winter lässt sich aus der reinen Historie natürlich nicht ableiten – dafür braucht’s dann doch die aktuelle Wettervorhersage. Aber die Zahlen der letzten Jahre machen klar: Frost gehört in Düsseldorf ganz normal zum Winterhalbjahr dazu, meistens mit dem Schwerpunkt zwischen Dezember und Februar. Eistage, an denen es gar nicht mehr über den Gefrierpunkt geht, sind dagegen deutlich seltener und schwanken zwischen null und vier pro Jahr. Schnee ist in den Rohdaten von WetterKontor übrigens auch erfasst – allerdings zeigt die Schneehöhen-Spalte für die vergangenen Wochen durchweg null Zentimeter, was angesichts der Jahreszeit auch kein Wunder ist.

Fest steht: Wer für den Winter plant, sollte Mütze und Handschuhe schon mal bereitlegen. Die Historie zeigt deutlich, dass die kalte Jahreszeit in Düsseldorf zuverlässig ihren Platz im Kalender hat.

Quellen


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