BVB-Frauen reisen erneut nach Köln: Vor dem Spiel bei Vorwärts Spoho gibt’s gute Nachrichten bei Marina Scholz und eine Pause für Paula Reimann.
Nach einem richtig starken Wochenende geht’s für die BVB-Frauen direkt weiter – und schon wieder nach Köln. Beim letzten Heimspiel haben die Borussinnen beim 11:0 gegen Rhenania Bottrop den höchsten Saisonsieg in der Regionalliga eingefahren. Laut Angaben des BVB waren dabei 3.034 Fans im Stadion Rote Erde dabei – und genau die wollte Coach Markus Högner vorher noch begeistern. Mission erfüllt, könnte man sagen. Mit 24 Punkten aus acht Spielen und einem makellosen Torverhältnis von 42:0 steht Dortmund weiter ganz oben in der Tabelle.
Am Sonntag (18.10., 15 Uhr) geht’s für die BVB-Frauen zu Vorwärts Spoho Köln – und damit schon wieder in die Domstadt. Laut BVB.de wartet dort eine „solide Regionalliga-Mannschaft“, die vor allem zu Hause gefährlich werden kann, wie Högner betont. Der aktuell vierzehnte Tabellenplatz von Spoho täuscht dabei ein bisschen, denn die Kölnerinnen hatten es bisher hauptsächlich mit Teams aus der oberen Tabellenhälfte zu tun. Erst am vergangenen Wochenende unterlag Spoho dem Tabellendritten MSV Duisburg knapp in der Nachspielzeit.
Der direkte Vergleich spricht trotzdem klar für Dortmund: Am letzten Spieltag der Vorsaison gewannen die BVB-Frauen zu Hause deutlich mit 8:0 gegen Spoho, auswärts setzte es für die Gegnerinnen sogar ein 0:4. Die Partie findet übrigens nicht im Stadion, sondern auf dem Kunstrasenplatz Nordfeld in Köln statt. Tickets für 5 Euro gibt’s laut BVB direkt an der Tageskasse vor Ort, und wer nicht hinfahren kann, schaut einfach live und kostenlos bei Pluto TV zu.
Nicht alles läuft rund – Paula Reimann muss wegen wiederkehrender Achillessehnenprobleme erstmal pausieren. „Die Entzündung muss jetzt erstmal verschwinden, was eine gewisse Zeit dauert und Ruhe braucht“, erklärt Högner laut BVB.de. Dafür gibt’s gute News bei Marina Scholz: Nach sechs verpassten Spielen kehrt sie wieder in den Spieltagskader zurück. In den letzten Wochen hat sie sich in der zweiten Mannschaft fit gespielt und dabei gleich drei Treffer erzielt. Auch Emilia Pauls sammelt nach ihrer längeren Verletzungspause wieder Spielpraxis bei der Zweitvertretung und arbeitet sich Stück für Stück zurück in den Rhythmus.
Richtig kurios wird’s bei einem Blick auf den Spielplan: Wie fussballnationalmannschaft.net berichtet, treten die BVB-Frauen binnen weniger Wochen gleich dreimal in Köln an. Nach dem Duell bei Vorwärts Spoho steht im November auch noch ein Auswärtsspiel beim SC Fortuna Köln an. Davor hatten die Borussinnen bereits beim Aufsteiger DJK Südwest Köln gespielt – nach einem zuvor gefeierten 6:0 gegen den FSV Gütersloh. Högner warnte damals ausdrücklich davor, den Aufsteiger zu unterschätzen, da Köln seine Gegentore häufig erst spät kassiert habe.
Neben dem klassischen Mannschaftstraining, bei dem zuletzt Schnelligkeit und Positionsspiel im Fokus standen, setzen die BVB-Frauen laut eigenen Angaben regelmäßig auf den sogenannten Footbonaut. In diesem High-Tech-Käfig mit acht Ballschussmaschinen feilen die Spielerinnen an Ballkontrolle, Passsicherheit und Reaktionsschnelligkeit. „Wir nutzen den Footbonaut schon seit letzter Saison und trainieren damit einen sauberen ersten Kontakt, die Ballmitnahme und unsere Passschärfe“, so Högner.
Mit der aktuellen Form im Rücken und frischem Personal gehen die BVB-Frauen also selbstbewusst in die nächste Kölner Auswärtsfahrt. Ob’s erneut so deutlich wird wie im direkten Vergleich der Vorsaison, zeigt sich am Sonntag.
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