VfL Bochum verliert in Kaiserslautern die dritte Partie in Serie – Rösler, Horn und Hofmann sprechen von Abstiegskampf pur und fehlender Durchschlagskraft.
Der VfL Bochum 1848 hat auf dem Betzenberg beim 1. FC Kaiserslautern verloren und damit die dritte Niederlage in Serie kassiert. Wie der VfL Bochum 1848 nach dem Spiel mitteilt, zeigten sich Spieler und Trainer entsprechend enttäuscht.
Cheftrainer Uwe Rösler bezeichnete die Partie laut VfL Bochum 1848 als „Spiegelbild der letzten Wochen“. Die Mannschaft sei zwar immer wieder ins letzte Drittel gekommen, habe sich dort aber nicht durchsetzen können. Nach einem strittigen Foulspiel, das zum Rückstand führte, habe der VfL in der zweiten Halbzeit offensiv alles nach vorne geworfen, dabei jedoch an Struktur verloren und sei anfälliger für Konter geworden. Ein aus seiner Sicht umstrittener Elfmeter habe die Partie schließlich entschieden.
Kaiserslauterns Trainer Torsten Lieberknecht beschrieb die Begegnung laut VfL Bochum 1848 als klassisches Zweitliga-Spiel mit viel Physis auf beiden Seiten. Seine Mannschaft habe mehr Agilität im Mittelfeld gehabt und die Topchance zum 1:0 effizient genutzt. Anschließend sei der FCK aktiv und dicht am Mann geblieben und habe viele Eins-gegen-Eins-Duelle für sich entschieden.
Kapitän Timo Horn sprach laut VfL Bochum 1848 von einem ernüchternden und enttäuschenden Ergebnis. Der VfL sei über weite Strecken auf Augenhöhe und spielbestimmend gewesen, doch fehle Woche für Woche der Erfolg vor dem Tor. Bis zum Strafraum funktioniere vieles, im letzten Drittel fehle jedoch die Durchschlagskraft. Zusätzlich habe die Mannschaft in der eigenen Defensive zu viele Fehler gemacht.
Auch Stürmer Philipp Hofmann äußerte sich deutlich. Dem Team fehle laut VfL Bochum 1848 die Energie, um sich im letzten Drittel durchzusetzen. Bis rund 30 Meter vor dem gegnerischen Tor funktioniere das Kombinationsspiel, in den entscheidenden Momenten fehle es jedoch an Entschlossenheit und Selbstvertrauen. Hofmann bezeichnete die Gegentore als bitter und fasste die aktuelle Lage mit den Worten zusammen: „Es ist wieder Abstiegskampf pur.“
Mit der dritten Niederlage in Folge gerät der VfL Bochum 1848 zunehmend unter Druck. Spieler und Trainerteam sind sich laut den Stimmen des Vereins einig, dass vor allem die fehlende Durchschlagskraft im letzten Drittel sowie Fehler in der eigenen Defensive dringend abgestellt werden müssen, um sich aus der aktuellen Krise zu befreien.
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