Die Diakonie RWL sucht in Ratingen Begegnungslotsen ab 60 Jahren für den Bundesfreiwilligendienst in zwei Einrichtungen – mit Taschengeld, Urlaub und…
Wer nach dem Berufsleben noch mal was Neues anpacken will, aufgepasst: Die Freiwilligendienste der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe suchen für Ratingen sogenannte „Begegnungslotsen“ ab 60 Jahren. Wie die Ratinger Zeitung berichtet, übernimmt die Diakonie RWL als Ideengeberin die Organisation und Begleitung des Bundesfreiwilligendienstes, kurz BFD.
Zwei Einsatzorte stehen bereit: das FORUM.Lotsenpunkt des SkF e. V. Ratingen an der Düsseldorfer Straße 38 mitten in der Stadt und das Haus Salem in Lintorf. Das FORUM.Lotsenpunkt ist laut Ratinger Zeitung eine Begegnungsstätte, die allen Bürgern kostenfrei und ohne Konsumzwang offensteht – mit Workshops, kreativen Angeboten, Gesprächsrunden, Beratung und gemeinsamen Aktivitäten. Die Freiwilligen werden dort eng ins Team eingebunden und bekommen Einblicke in Veranstaltungsplanung und Öffentlichkeitsarbeit.
Im Haus Salem, einem modernen Altenzentrum in Lintorf, geht’s dagegen vor allem darum, pflegebedürftigen Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Begegnungslotsen können sich dort im Haus selbst einbringen, aber auch als Bindeglied zur Nachbarschaft und in den Stadtteil hinein.
Nach Angaben der Ratinger Zeitung leisten die künftigen Begegnungslotsen echte Pionierarbeit: Gemeinsam mit der Diakonie und den Teams vor Ort entwickeln sie einen Dienst, der genau auf die Situation der Menschen in Ratingen zugeschnitten ist. Konkret heißt das: auf Menschen zugehen, zuhören und ihnen helfen, Kontakte und Angebote in der Stadt zu finden. Eigene Ideen und Erfahrungen sind von Anfang an gefragt.
Der BFD bringt laut Bericht einiges an Gestaltungsspielraum mit: monatliches Taschengeld, Sozialversicherung, Urlaub und Bildungstage gehören dazu. Für alle, die gerade in Rente gehen, kann der Freiwilligendienst eine Brücke sein – eine sinnstiftende, regelmäßige Aufgabe und die Zugehörigkeit zu einem Team bleiben erhalten, gleichzeitig bleibt mehr freie Zeit. Wer schon in Rente ist, ist ebenfalls willkommen. Vorgesehen sind zwölf Monate mit rund 20 Wochenstunden, die Zeiteinteilung wird individuell abgesprochen.
Eine soziale Ausbildung braucht es laut Ratinger Zeitung nicht. Stattdessen sind persönliche Fähigkeiten, berufliche Erfahrungen und Fachwissen ausdrücklich gefragt und können weiterentwickelt werden. Ergänzt wird der praktische Einsatz durch Bildungstage und pädagogische Begleitung der Freiwilligendienste der Diakonie RWL. Alle Begegnungslotsen im Raum Düsseldorf und Ratingen treffen sich zudem regelmäßig zum Austausch, eine gemeinsame Fahrt nach Berlin ist geplant.
Interessierte für das FORUM.Lotsenpunkt wenden sich an Katharina Müller unter 0176 45702330 oder katharina.mueller@skf-ratingen.de. Für das Haus Salem ist Claudia Witte erreichbar unter 0160 3004313 oder witte@kaiserswerther-diakonie.de. Allgemeine Fragen zum Projekt und zum BFD beantwortet Christian Carls von der Diakonie RWL unter 0211 6398-484 oder c.carls@diakonie-rwl.de.
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