Sicherheitslücke zwingt die Polizei NRW zur Abschaltung von Online-Diensten wie der Onlineanzeige.
Puh, das klingt erstmal nach ziemlich viel Drama: Eine weltweite Sicherheitswarnung hat dafür gesorgt, dass gerade richtig viele Institutionen ihre Online-Zugänge dichtmachen – und auch in NRW ist die Lage gerade ziemlich brisant.1 Grund dafür sind zwei fiese Sicherheitslücken in der Programmiersprache PHP, die echt viele Systeme weltweit betreffen.1
Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste hat deshalb aktuell einige digitale Angebote der Polizei NRW vorübergehend abgeschaltet. Betroffen sind unter anderem die Onlineanzeige und die Versammlungsanzeige.1 Die Behörde selbst hat auf die potenzielle Schwachstelle hingewiesen – lieber safe als sorry, sozusagen.1
Klar, wenn man gerade eine Anzeige erstatten will, nervt sowas natürlich mega. Aber keine Panik: Bis die Systeme wieder sauber laufen, könnt ihr eure Anzeigen ganz normal persönlich bei einer örtlichen Polizeidienststelle machen.1 Und wer gerade nicht mobil ist, muss auch nicht hilflos zuhause sitzen – ihr könnt eure zuständige Polizeibehörde kontaktieren und die schicken euch dann einen Streifenwagen vorbei.1
Das Wichtigste vorweg: In echten Notfällen ändert sich für euch gar nichts. Die 110 ist weiterhin rund um die Uhr erreichbar, daran rüttelt die ganze Hacker-Geschichte nicht.1 Die Verantwortlichen arbeiten gerade mit Hochdruck daran, die betroffenen Services schnellstmöglich wieder ans Netz zu bringen.1
Nicht nur die Polizei NRW reagiert übrigens auf die Sicherheitswarnung. Auch die Ruhr-Uni Bochum hat ihre Webseiten für Zugriffe von außerhalb des Uni-Netzwerks gesperrt – das soll voraussichtlich bis Donnerstagmittag so bleiben.1
Wenn ihr also gerade vorhattet, online eine Anzeige zu machen, müsst ihr kurz umplanen. Ab zur nächsten Dienststelle oder einfach anrufen, wenn ihr nicht rauskommt – die Polizei lässt euch damit nicht allein. Und sobald die Sicherheitslücke gestopft ist, dürften die digitalen Services auch wieder ganz normal verfügbar sein. Bis dahin heißt es einfach: ein bisschen Geduld und auf die bewährten analogen Wege zurückgreifen.
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