Sturmtief Luise sorgt in Leverkusen für 18 wetterbedingte Einsätze, umgestürzte Bäume und Straßensperrungen. Die Feuerwehr war die ganze Nacht im Dauereinsatz.
Am 23.10.2026 war echt was los im Leverkusener Stadtgebiet. Die Ausläufer von Sturmtief Luise haben der Feuerwehr einen ziemlich stressigen Abend beschert.1 Ab circa 16:30 Uhr ging’s los und die Einsätze haben sich dann regelrecht gestapelt.
Bis Mitternacht hat die Feuerwehr insgesamt 18 wetterbedingte Einsätze abgearbeitet.1 Besonders hart hat’s den Bereich Carl-Carstens-Ring, Herbert-Wehner-Straße und Opladener Straße erwischt – dort sind mehrere Bäume umgekippt, sodass Straßen teilweise komplett gesperrt werden mussten.1
Auch rund um Grundermühlen und den Ölbach gab’s umgestürzte Bäume. Der Grundermühlenweg ist auf Höhe der Balkantrasse aktuell nicht durchfahrbar, Anlieger müssen über die Grunder Wiesen zur Grunder Mühle fahren.1 Selbst in Hitdorf musste ein Wirtschaftsweg in Verlängerung der Fährstraße am Rhein abgesperrt werden.1
Neben den ganzen wetterbedingten Einsätzen gab’s noch neun weitere Fälle, die mit dem Sturm nichts zu tun hatten. Darunter zwei Containerbrände, die gelöscht werden mussten, plus allgemeine Hilfeleistungen.1 Ein Heimrauchmelder hat ebenfalls Alarm geschlagen, und in einem Wohnhaus in Schlebusch gab’s den Verdacht auf austretendes Kohlenmonoxid.1 Zum Glück konnten die Einsatzkräfte mit Atemschutz und Messgeräten nach gründlicher Prüfung Entwarnung geben – keine Gefahr.1
Damit das alles überhaupt zu stemmen war, waren wirklich alle verfügbaren Kräfte im Einsatz: die komplette Berufsfeuerwehr sowie die freiwilligen Einheiten aus Wiesdorf, Schlebusch, Steinbüchel, Hitdorf, Bergisch Neukirchen und Opladen, dazu der Führungsdienst.1 Auch in der Leitstelle war ordentlich was los – zeitweise waren alle Einsatzleitplätze besetzt, damit wirklich jeder Einsatz zeitnah koordiniert werden konnte.1
Ein Sturmtief kann ganz schön für Chaos sorgen, aber dank des vollen Einsatzes aller Feuerwehrkräfte in Leverkusen lief trotz der vielen gleichzeitigen Einsätze alles geordnet ab. Wer in den betroffenen Gebieten unterwegs ist, sollte die Straßensperrungen im Blick behalten und vorsichtig fahren.
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