Sturmtief Manja hat der Feuerwehr Essen 66 weitere Einsätze beschert: umgestürzte Bäume, Wasserrohrbruch und überflutete Straßen halten die Einsatzkräfte in…
Nach Sturmtief „Luise“ kam direkt die nächste Welle: Sturmtief „Manja“ hat in der Nacht zu Sonntag erneut für richtig viel Action bei der Feuerwehr Essen gesorgt.1 Seit der letzten Meldung am Samstagnachmittag um 15 Uhr bis Sonntagmittag um 12 Uhr kamen nochmal 66 sturmbedingte Einsätze dazu.1 Vor allem in der Nacht und den frühen Morgenstunden war für die Einsatzkräfte ordentlich was los.
Der Klassiker bei so einem Sturm: herabgestürzte Äste und umgestürzte Bäume.1 Dabei blieb es leider nicht nur bei Bäumen – vereinzelt wurden auch Autos, Straßenlaternen und Stromleitungen in Mitleidenschaft gezogen.1 Besonders viel zu tun gab es im südöstlichen Stadtgebiet von Essen, dort verlagerte sich quasi der Einsatzschwerpunkt hin.1
Mit Motorkettensägen rückten die Einsatzkräfte an zahlreichen Stellen umgestürzten Bäumen zu Leibe, um die Straßen wieder frei zu bekommen.1 Dabei waren sie nicht allein unterwegs: Der Fachbereich Grün und Gruga, das Tiefbauamt, die Stadtwerke Essen und die Polizei Essen packten mit an.1
Richtig spannend wurde es am Sonntagmorgen um 03:27 Uhr am Hemmerhof im Stadtteil Überruhr. Hier wurde die Freiwillige Feuerwehr Essen-Burgaltendorf zu einem Wasserrohrbruch gerufen, dessen Ursache zunächst unklar war.1 Das Problem: Das austretende Wasser drang in ein angrenzendes Wohnhaus ein.
Die Einsatzkräfte reagierten schnell, sperrten die Hauptleitung ab und stoppten so den weiteren Wasseraustritt.1 Danach hieß es: Wasser aus dem Gebäude pumpen. Zusätzlich war die Fachgruppe Elektro der Freiwilligen Feuerwehr Essen vor Ort, die den Stromspeicher einer Photovoltaikanlage stromlos schaltete und überwachte.1 Insgesamt zog sich dieser Einsatz über rund drei Stunden.
Neben Sturm gab’s auch noch Starkregen obendrauf. In den frühen Morgenstunden meldeten mehrere Essener überflutete Straßen, die teilweise gar nicht mehr passierbar waren.1 Die Feuerwehr befreite verstopfte Straßeneinläufe von Laub, damit das Wasser wieder richtig abfließen konnte – Unterstützung gab’s dabei von den Stadtwerken Essen.1
Trotz der ganzen Einsätze gibt’s bisher keine Verletzten zu vermelden.1 Die Feuerwehr Essen ist weiterhin mit zahlreichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um die Lage im Griff zu behalten.1 Wer in Essen wohnt, sollte also auch in den nächsten Stunden noch wachsam bleiben – Sturmtief Manja scheint sich nicht so schnell verabschieden zu wollen.
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