Auf der A3 bei Rees kracht ein Auto in einen absichernden Streifenwagen – eine Person wird schwer verletzt. Alle Infos zum Unfall und zur Sperrung hier.
Am Sonntagvormittag ist es auf der A3 in Höhe des Parkplatzes Helderloh bei Rees richtig schlimm gekommen. Ein Volvo mit vier Personen an Bord ist aus bisher ungeklärter Ursache direkt in einen absichernden Streifenwagen der Autobahnpolizei gekracht.1 Was war passiert? Vorher gab es schon einen Alleinunfall auf der Strecke, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Die Polizei Hünxe stand mit Blaulicht, Warnblinkanlage und Warntafel genau an der Stelle, um die Unfallstelle abzusichern – und wurde dann selbst zum Ziel des nächsten Crashs.1
Der 42-jährige Fahrer aus Dortmund war mit seiner Familie unterwegs, als sein Volvo auf den Streifenwagen prallte. Seine 46-jährige Ehefrau wurde dabei schwer verletzt und musste per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Zwischenzeitlich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.1 Auch die beiden Mädchen im Auto – die neunjährige Tochter des Paares und ihre zehnjährige Freundin – kamen mit Rettungswagen in Krankenhäuser. Der Fahrer selbst wurde ebenfalls ambulant behandelt. Die Polizisten im Streifenwagen hatten richtig Glück und blieben unverletzt.1
Wer an diesem Sonntag auf der A3 unterwegs war, musste sich gedulden: Der Verkehr hinter der Unfallstelle wurde bis zum späten Nachmittag von der Polizei über die Anschlussstelle zurückgeführt.1 Ein Unfallaufnahmeteam der Polizei Münster hat vor Ort alle Spuren gesichert, während gleichzeitig die Bergungs- und Reinigungsarbeiten liefen. Auch danach kam es noch zu Verkehrsbehinderungen in dem Bereich. Zur eigentlichen Unfallursache ermittelt die Polizei weiterhin – aktuell ist also noch nicht klar, wie es genau zu dem Zusammenstoß kommen konnte.1
Solche dramatischen Einsätze zeigen mal wieder, wie gefährlich der Job der Einsatzkräfte sein kann – auch wenn eigentlich nur eine Unfallstelle abgesichert werden sollte. Erst vor kurzem haben wir in einem früheren Beitrag über einen anderen Fall berichtet, bei dem ein 15-Jähriger in Neheim durch einen explodierten Böller verletzt wurde.2 Auch dort sucht die Polizei noch nach Zeugen, die etwas beobachtet haben. Zwei völlig unterschiedliche Vorfälle, die aber beide zeigen: Die Polizei in NRW hat aktuell alle Hände voll zu tun.
Der Unfall auf der A3 bei Rees macht nochmal klar, wie wichtig es ist, bei Unfallstellen wirklich runterzufahren und Abstand zu halten. Die Ermittlungen zur genauen Ursache laufen noch – sobald es neue Infos gibt, bekommt ihr die natürlich von uns.
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