Halloween trifft auf angekündigte ‚Gen Z‘-Proteste: Die Polizei Dortmund bereitet sich auf den 31. Oktober vor und bleibt dabei wachsam, aber gelassen.
Der 31. Oktober steht vor der Tür und normalerweise denkt ihr dabei an Kürbisse, Süßigkeiten und gruselige Kostüme. Dieses Jahr kommt aber noch was dazu: Ein bundesweiter Protestaufruf unter dem Motto „Gen Z regelt das“ bzw. „Gen Z steht auf“ fällt genau auf den Halloween-Samstag.1 Und die Polizei Dortmund hat das Ganze fest im Blick.
Online wird seit Tagen mobilisiert, vor allem über soziale Netzwerke.1 Die Polizei Dortmund beobachtet die Lage deshalb schon länger aufmerksam und bereitet sich gewissenhaft auf mögliche Einsatzanlässe vor – sowohl für Dortmund als auch für Lünen.1 Interessant dabei: Bis Dienstagmorgen (27. Oktober, 8:40 Uhr) lag noch gar keine offizielle Versammlungsanzeige für den angekündigten „Gen Z“-Protest vor.1 Trotzdem bleiben die Behörden wachsam und stehen im engen Austausch mit den Sicherheitsbehörden von Land und Stadt.1
Die Polizei macht klar: Friedlich auf die Straße zu gehen und die eigene Meinung zu äußern, ist ein Grundrecht – und das gilt natürlich auch für junge Menschen.1 Die Versammlungsfreiheit wird von der Polizei Dortmund umfassend geschützt.1
Aber: Wer Versammlungen für Gewalt missbraucht – wie zuletzt in Frankreich gesehen – oder die Halloween-Kulisse nutzt, um Eigentum zu beschädigen oder Chaos zu stiften, bekommt es mit einer Polizei zu tun, die konsequent einschreitet.1 Sachbeschädigung und Gewalt haben bei Protesten nichts verloren, egal wie gut die Absicht dahinter sein mag.
Sollte es tatsächlich zu einer Versammlung kommen, hofft die Polizei Dortmund auf ein ausgeprägtes Demokratieverständnis und viel Sensibilität für das Privileg der Meinungsfreiheit bei allen Teilnehmenden.1 Das eigene Auftreten trägt schließlich mit dazu bei, dieses Recht zu schützen.
Keine Sorge, die Polizei lässt euch an Halloween nicht allein. Wie jedes Jahr wird sie auch in der Halloweennacht sichtbar im Stadtgebiet unterwegs sein.1 Die Polizei Dortmund wünscht allen ein friedliches und fröhliches Fest – appelliert aber gleichzeitig an Eltern, mit ihren Kindern über die Grenze zwischen Spaß und Straftat zu sprechen.1
Denn: Eierwürfe, Böller oder mutwillige Sachbeschädigungen sind kein lustiger Streich, sondern können echte Straftaten sein.1 Falls ihr also geplante Straftaten mitbekommt, könnt ihr das jederzeit über den Notruf 110 oder die Internetwache melden.1
Der diesjährige 31. Oktober wird spannend – zwischen gruseligen Kostümen und möglichen politischen Protesten ist einiges denkbar. Die Polizei Dortmund zeigt sich vorbereitet, bleibt aber entspannt: Friedlicher Protest ist willkommen, Gewalt und Sachbeschädigung werden konsequent verfolgt. Wer also am Samstag unterwegs ist, ob im Kostüm oder mit Protestschild, sollte einfach fair bleiben und Rücksicht nehmen. Dann steht einem entspannten Halloween-Wochenende nichts im Weg.
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