Vier neue „Art & Bike“-Routen im Bergischen verbinden 147 Kilometer Radweg mit 87 Kunstwerken regionaler Künstler. Hier gibt’s alle Strecken im Überblick.
Wer Radfahren und Kunst gucken verbinden will, bekommt im Bergischen jetzt genau das. Mit „Art & Bike“ stehen euch vier Routen zur Verfügung, die Kunstwerke im öffentlichen Raum mit Radtouren durch die bergische Landschaft kombinieren. Insgesamt führen die Strecken über rund 147 Kilometer an 87 Kunstwerken regionaler Künstlerinnen und Künstler vorbei. Wie supertipp-online.de berichtet, sollen die Kunstwerke dadurch stärker sichtbar werden und gleichzeitig neue Anreize fürs Radfahren in der Region entstehen.
Die bereits Ende August eröffnete Route von Marienheide nach Burscheid ist rund 40 Kilometer lang und zeigt euch 39 Kunstwerke. Ein großer Teil verläuft auf ehemaligen Bahntrassen, unterwegs liegen Hückeswagen und Wermelskirchen.
Die zweite Route führt von Wermelskirchen über Burscheid nach Leichlingen, ist etwa 42 Kilometer lang und verbindet 24 Kunstwerke. Sie läuft unter anderem an der Sengbachtalsperre vorbei und ist in Form einer Acht angelegt – perfekt, wenn ihr die Tour lieber in kürzere Etappen aufteilen wollt.
Route Nummer drei führt von Engelskirchen über Overath und Wiehl nach Ründeroth, ist rund 39 Kilometer lang und zeigt zehn Kunstwerke. Engelskirchen und Ründeroth haben beide einen Bahnhof, An- und Abreise mit Bus und Bahn sind also easy möglich. Nur der Abschnitt zwischen Ründeroth und Engelskirchen hat keinen separaten Radweg, falls ihr die Strecke als Rundtour fahren wollt.
Die vierte Route verläuft von Nümbrecht nach Waldbröl und zurück, ist rund 26 Kilometer lang und bringt euch an 14 Kunstwerken vorbei. Lässt sich super mit einem Abstecher in den historischen Ortskern oder den Kurpark in Nümbrecht verbinden.
Auf der Website der Tourismusorganisation Das Bergische findet ihr zu allen vier Routen digitale Karten, Streckenbeschreibungen und Infos zu den einzelnen Kunstwerken, wie supertipp-online.de berichtet. Die GPX-Daten lassen sich direkt herunterladen. Unterwegs könnt ihr euch auch über die Erlebnis-App von Das Bergische navigieren lassen. Eine eigene Beschilderung für „Art & Bike“ gibt es übrigens nicht – die Strecken folgen größtenteils dem bestehenden Knotenpunktsystem der Radregion Rheinland.
Laut supertipp-online.de sagt Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin von Das Bergische, dass mit dem Projekt das touristische Radangebot weiter ausgebaut werden soll. Die unterschiedlichen Strecken würden zeigen, wie vielfältig das Bergische für Radfans ist. Lisa Rettler, Produktmanagerin Rad bei Das Bergische, betont laut der gleichen Quelle, dass bei der Entwicklung sowohl die Kunstwerke als auch attraktive Streckenführungen im Fokus standen – je nach Kondition und Interesse könnt ihr also die passende Route auswählen.
„Art & Bike“ ist eine Kooperation aus Oberbergischem Kreis, Rheinisch-Bergischem Kreis, den zuständigen Kulturämtern, der Tourismusorganisation Das Bergische und dem Naturpark Bergisches Land. Eine wichtige Grundlage bildete außerdem das Geoportal vom Amt für Liegenschaftskataster und Geoinformation. Gefördert wurde das Ganze durch die Kulturstiftung Oberberg der Kreissparkasse Köln.
Also: Fahrrad schnappen, GPX-Daten laden und los geht’s – ob kurze Etappe oder große Tour, bei vier verschiedenen Strecken ist für jeden was dabei.
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