Auseinandersetzung in Duisburg endet mit mehreren Schwerverletzten: Staatsanwaltschaft geht von versuchtem Tötungsdelikt aus, Mordkommission sucht Zeugen.
Krasser Vorfall in Duisburg: Was mit einem versuchten Autoaufbruch begann, ist am Ende in einer richtig heftigen Auseinandersetzung mit mehreren Verletzten geendet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Duisburg haben jetzt gemeinsam Infos dazu rausgegeben und suchen nach Zeugen.1
Der Vorfall selbst liegt schon ein paar Tage zurück: Am späten Dienstagabend, den 20. Oktober, gegen 22:10 Uhr, soll ein 24-Jähriger versucht haben, einen auf der Moerser Straße geparkten Renault Kastenwagen aufzubrechen. Dumm nur für ihn: Der Sohn (20) des Halters und ein Kumpel (19) haben ihn dabei erwischt. Der mutmaßliche Aufbrecher ist daraufhin abgehauen.1
Was dann folgte, klingt wie aus einem Actionfilm: Die Verfolgung ging zunächst zu Fuß los, später wurde sogar mit Autos weitergejagt. Am Ende landete das Ganze im Bereich Lauerstraße/Rheindeichstraße – und genau dort eskalierte die Situation komplett.1
Bei der anschließenden Auseinandersetzung hat’s ordentlich gekracht. Verletzt wurden am Ende alle Beteiligten, darunter auch der Vater (59) des vermeintlichen Autoaufbrechers. Sogar ein unbeteiligter Passant (31), der eigentlich nur schlichten wollte, ist dabei verletzt worden. Am schlimmsten erwischt hat’s den 24-jährigen mutmaßlichen Täter selbst: Er trug eine stark blutende Wunde im Oberkörperbereich davon und musste von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr besteht laut aktuellem Stand aber nicht.1
Die Staatsanwaltschaft Duisburg nimmt die Sache richtig ernst: Die Tat wird als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft. Unter ihrer Leitung hat die Duisburger Polizei extra eine Mordkommission eingerichtet, um den Fall aufzuklären. Noch unklar sind die genauen Hintergründe der Tat sowie die vermeintliche Tatwaffe – da laufen die Ermittlungen aktuell auf Hochtouren.1
Weil noch einiges im Dunkeln liegt, ist die Polizei jetzt auf Zeugen angewiesen. Wer Infos zu dem Vorfall hat oder etwas zur Beteiligung einzelner Personen sagen kann, soll sich unbedingt melden. Die Nummer dafür: 0203 2800, zuständig ist das Kriminalkommissariat 11.1
Der Fall zeigt mal wieder, wie schnell aus einer eigentlich kleinen Sache – einem Autoaufbruch – eine richtig gefährliche Situation werden kann. Wir bleiben für euch dran und halten euch auf dem Laufenden, sobald es neue Infos zu den Ermittlungen gibt.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!