Vom 2. bis 6. November übt die Luftwaffe mit Eurofightern am Airport Weeze. Was das für Passagiere und Anwohner am Niederrhein bedeutet, erfährst du hier.
Normalerweise starten vom Airport Weeze vor allem Urlaubsflieger Richtung Sonne. Nächste Woche wird’s am Niederrhein aber laut: Die deutsche Luftwaffe verlegt für eine mehrtägige Übung Eurofighter nach Weeze. Wie radiokw.de berichtet, handelt es sich um Jets, die eigentlich in Nörvenich stationiert sind.
Konkret geht es um das Taktische Luftwaffengeschwader 31 Boelcke, das vom 2. bis 6. November in Weeze bleibt. Ziel der Übung ist es, zu trainieren, wie das Geschwader auch von einem ganz normalen zivilen Flughafen aus operieren kann – und nicht nur vom eigenen Heimatflugplatz. Laut radiokw.de ist das Training Teil einer ganzen Serie vergleichbarer Übungen der Bundeswehr, mit denen die Landes- und Bündnisverteidigungsfähigkeit der Luftwaffe gestärkt werden soll. Dafür sei es wichtig, Abläufe praxisnah auch außerhalb des eigenen Standorts zu üben.
Für Passagiere ändert sich dabei erstmal nichts: Der zivile Flugbetrieb läuft wie gewohnt weiter, Fluggäste könnten höchstens einen Blick auf startende Eurofighter erhaschen. Anwohner im Kreis Kleve müssen sich für ein paar Tage allerdings auf deutlich mehr Fluglärm einstellen.
Für den Niederrhein hat der Anblick von Militärjets durchaus etwas Nostalgisches. Wie radiokw.de erklärt, war der heutige zivile Airport Weeze von 1954 bis 1999 ein britischer Militärflugplatz der Royal Air Force – früher starteten dort also schon mal Tornados. Dass jetzt wieder Kampfjets über das Gelände rollen, ist also quasi eine kleine Zeitreise, auch wenn es sich diesmal nur um eine zeitlich begrenzte Übung handelt und keinen dauerhaften Militärbetrieb.
Dass es überhaupt dazu kommt, hat laut rp-online.de konkrete Gründe, die mit der Verteidigungsstrategie der Bundeswehr zusammenhängen – auch wenn der zivile Flugplatzbetrieb am Niederrhein seit Jahren längst wieder im Fokus steht.
Zusammengefasst heißt das für alle, die kommende Woche in Weeze unterwegs sind oder in der Nähe wohnen:
Nach der Übungswoche dürfte am Airport Weeze dann wieder der gewohnte Alltag einkehren – mit Urlaubsfliegern statt Eurofightern am Himmel.
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