In Meschede soll ein Mann eine Frau mit seinem Hund bedroht haben, um gezahltes Geld zurückzubekommen. Die Polizei ermittelt wegen räuberischer Erpressung.
In Meschede ist es zu einem ziemlich heftigen Vorfall gekommen, bei dem jetzt die Polizei wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung ermittelt.1 Eine 23-jährige Frau soll am Sonntagabend gegen 21:45 Uhr einen 45-jährigen Mann an seiner Wohnanschrift in einem Mescheder Ortsteil aufgesucht haben. Die beiden hatten sich vorher zur Erbringung einer sexuellen Dienstleistung verabredet, der Mann übergab ihr dafür einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag.1
Nach Angaben der Frau kam es anschließend zum Streit über die vereinbarten Bedingungen. Sie habe angeboten, das Geld abzüglich der Anfahrtskosten zurückzugeben – doch damit war der Mann offenbar nicht einverstanden.1 Stattdessen soll er gedroht haben, seinen Hund auf sie zu hetzen, falls sie ihm nicht den kompletten Betrag aushändigt. Der Hund befand sich zwar hinter einer geschlossenen Tür, bellte aber die ganze Zeit.1
Aus Angst gab die Frau das gesamte Geld zurück, verließ das Haus und rief sofort die Polizei.1 Der Mann schildert den Ablauf der Polizei zufolge allerdings komplett anders.1
Als die Beamten das Geld als Beweismittel sicherstellen wollten, leistete der 45-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen Widerstand gegen die eingesetzten Polizisten.1 Deshalb wird gegen ihn jetzt zusätzlich wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.1
Die Ermittlungen laufen, und am Ende wird sich zeigen, welche Version der Geschehnisse sich bestätigt. Fest steht: Mit Drohungen und Einschüchterung kommt man bei der Polizei definitiv nicht weit. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten aus dem Hochsauerlandkreis gibt.
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