Malek El Mala wartet weiter auf sein FC-Profidebüt: Trotz Sturm-Ausfällen zögert Trainer René Wagner noch. Alle Infos zur Lage beim 1. FC Köln.
Beim 1. FC Köln dreht sich gerade viel um die Brüder El Mala. Während Said El Mala im DFB-Pokal gegen Union Berlin mit einem Doppelpack und einer Vorlage glänzte und den FC ins Achtelfinale schoss, musste sein älterer Bruder Malek erneut 90 Minuten auf der Bank zuschauen. Es wäre das erste gemeinsame Pflichtspiel der beiden Offensivkräfte gewesen und das erste Brüder-Duo auf dem Platz seit den Allofs vor 40 Jahren. Doch daraus wurde nichts. Wie come-on-fc.com berichtet, saß Malek El Mala bereits zum zweiten Mal in Folge die komplette Spielzeit nur auf der Bank.
Dabei spricht aktuell einiges für einen Einsatz des 21-Jährigen. Mit Ragnar Ache, Thijs Dallinga und Imad Rondic fehlen dem FC derzeit sämtliche gelernten Mittelstürmer. Dallinga laboriert nach seinem Kreuzbandriss möglicherweise bis zum Saisonende, Rondic plagt sich mit muskulären Problemen, und auch Ache ist laut express.de für das Spiel gegen Union Berlin am Sonntag, 1. November 2026, noch nicht einsatzbereit gewesen. Trainer René Wagner wollte bei Ache kein Risiko eingehen, wie express.de berichtet.
Vor diesem Hintergrund äußerte sich Wagner in einer Medienrunde deutlich zur Rolle von Malek El Mala: „Wir haben mit Malek einen klaren Neuner im Kader, der seine Berechtigung haben wird in Spielen, wo wir diese klare Position auch brauchen.“ Das berichtet come-on-fc.com. Nach Angaben von express.de ergänzte der Coach, dass El Mala im Kader bleibe und zum Einsatz komme, wenn es das Spiel verlange.
Dass Wagner trotz der Personalnot bislang zurückhaltend agiert, hat laut beiden Quellen einen klaren Hintergrund: Malek El Mala hatte in der Vergangenheit wiederholt mit Verletzungen zu kämpfen. „Wir kennen alle Maleks Geschichte, er hatte dann immer mal ein bisschen mit Verletzungen auch zu tun“, zitiert come-on-fc.com den Trainer. Express.de berichtet von einer ähnlichen Aussage Wagners, wonach es wichtig sei, den Stürmer fit zu halten und ihm Gelegenheit zu geben, sich im Training regelmäßig zu zeigen.
Einen Automatismus gibt es dabei nicht. Wagner betonte laut come-on-fc.com: „Bei uns wird keinem der Einsatz geschenkt, sondern ganz im Gegenteil, wir wollen die harte Arbeit unter der Woche belohnen.“ Genau das sei auch der Grund gewesen, warum sich der Coach zuletzt gegen einen Einsatz von El Mala entschieden habe.
Interessant ist laut come-on-fc.com auch der Blick auf die eigene Nachwuchsabteilung. Mit Nilas Yacobi steht dem FC in der U21 ein weiterer treffsicherer Stürmer zur Verfügung, aktuell scheint jedoch Malek El Mala die Nase vorn zu haben. Unabhängig davon gilt es laut dem Bericht als ziemlich wahrscheinlich, dass der FC im Winter auf der Mittelstürmer-Position nachbessert.
Für die kommenden Wochen zeichnet sich zudem eine Rückkehr von Ragnar Ache ab. Express.de zitiert Wagner mit den Worten, man wolle vor dem Spiel gegen Union Berlin kein Risiko eingehen, Ache solle aber nach einer sauberen Trainingswoche für die Partie gegen Bayer Leverkusen am Sonntag, 8. November 2026, wieder eine Option sein. Damit könnte Wagner dann sogar mit zwei Mittelstürmern gleichzeitig planen.
Für Malek El Mala bleibt die Ausgangslage also klar: Die Chance auf sein Profidebüt ist greifbar nah, hängt aber von Form, Fitness und den Entscheidungen des Trainerteams ab. Wie come-on-fc.com zusammenfasst, steht die Tür zur Bundesliga offen, das nächste Kapitel der El-Mala-Geschichte liegt aber nicht in der Hand des Spielers selbst, sondern bei René Wagner.
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