Köln gegen Leverkusen: Nach drei verlorenen Heimspielen in Folge hofft der FC im Derby auf die Wende. Alle Fakten zu Form, Personal und Prognose im Überblick.
Bald steigt wieder das Rhein-Derby im RheinEnergieStadion und für den 1. FC Köln geht’s dabei um einiges mehr als nur drei Punkte. Nach Angaben von forebet.com hat Köln die letzten drei Heimspiele gegen Bayer Leverkusen verloren und sogar vier der letzten fünf Duelle im eigenen Stadion abgegeben. Klartext: Die Werkself wohnt quasi im Kopf der Kölner, wenn’s um Heimspiele geht.
Aber ganz so düster sieht’s für den FC gerade nicht aus. Laut forebet.com ist Köln daheim zuletzt gefestigter aufgetreten – in den letzten drei Heimauftritten im RheinEnergieStadion gab’s wettbewerbsübergreifend zwei Siege und ein Remis. In fünf der letzten sechs Heimspiele blieb der Verein sogar ungeschlagen, bei nur einem Gegentor in den jüngsten drei Partien. Also zumindest ein kleiner Silberstreif.
In der Bundesliga-Tabelle steht Köln nach acht Spieltagen auf Platz 13 – zwei Siege, drei Unentschieden, drei Niederlagen. Neun eigene Tore stehen zwölf Gegentreffern gegenüber, die Tordifferenz liegt bei minus drei. Zuletzt holte das Team von René Wagner, wie forebet.com berichtet, ein 1:1 bei Union Berlin, wobei Joker Malek El Mala bei seinem Bundesliga-Debüt direkt den Ausgleich erzielte. Davor gab’s ein 5:0 im DFB-Pokal gegen Union und ein 0:0 gegen Schalke.
Bayer Leverkusen steht mit vier Siegen, einem Remis und drei Niederlagen auf Rang sechs. Offensiv läuft’s bei der Werkself deutlich besser: 18 erzielte Tore nach acht Spielen. Nur das Problem bleibt die Defensive – mit bereits 16 Gegentreffern ist Leverkusen hinten ziemlich löchrig. Zuletzt gab’s laut forebet.com eine 2:4-Heimniederlage gegen Stuttgart, bei der Patrik Schick und Ibrahim Maza für Leverkusen trafen. Davor stand ein 0:3 gegen Hoffenheim auf dem Zettel, während ein 5:2 im DFB-Pokal gegen Nürnberg zeigte, dass der Offensivrhythmus trotzdem noch stimmt.
Bei Leverkusen fehlt mit Moussa Diaby ein wichtiger Spieler, wie forebet.com berichtet. Außerdem steht vor dem Derby noch ein Europa-League-Auftritt gegen Marseille an, was die Belastungssteuerung und mögliche Rotationen beeinflussen dürfte.
Auch beim 1. FC Köln ist der Kader nicht komplett. Timo Hübers, Thijs Dallinga, Ellyes Skhiri, Rav van den Berg und Imad Rondic arbeiten laut forebet.com an ihrem Comeback. Ragnar Ache wird nach seiner Verletzung bislang nur vorsichtig herangeführt und ist aktuell kein fester Bestandteil des Spieltagskaders. Joël Schmied kehrte zuletzt gegen Union Berlin in die Startelf zurück und soll wohl auch im Derby wieder in der Abwehr starten.
Forebet.com sieht vor dem Anpfiff die Werkself leicht vorn: Die Siegwahrscheinlichkeit für einen Auswärtserfolg Leverkusens wird mit 42 Prozent angegeben. Angesichts der Offensivstärke der Gäste und der löchrigen Kölner Chancenverwertung keine große Überraschung – trotzdem hofft Köln, seine stabilere Heimform endlich auch gegen den Lokalrivalen auszuspielen.
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