In Köln-Eil steckte eine Katze zwei Tage kopfüber in einem Lüftungsschacht fest, bis die Feuerwehr sie mit viel Geschick befreien konnte.
Stellt euch vor, ihr sitzt zwei Tage lang kopfüber fest, ohne Essen, ohne Trinken, und könnt euch keinen Millimeter bewegen. Genau das ist einer Katze in Köln-Eil passiert 1. Das Tier hatte sich in den Abluftschacht eines Badezimmers in einem Mehrfamilienhaus verirrt und steckte dort kopfüber fest. Vermutlich schon seit Freitag.
Richtig aufgefallen ist die missliche Lage erst am Sonntag, und zwar durch puren Zufall. Der Lüfter im Bad funktionierte plötzlich nicht mehr, und die Bewohner hörten ein „leises, aber sehr bestimmtes ‚Miau!'“ aus der Wand 1. Klar, dass da sofort die Feuerwehr alarmiert wurde. Die Besatzung eines Gerätewagens für Tiertransporte rückte an, um der Samtpfote zu helfen.
Der erste Versuch, den Lüfter einfach auszubauen, klappte aber nicht. Die Katze steckte einfach zu tief im Schacht fest. Also mussten die Einsatzkräfte noch mal ran: Sie schalteten den Lüfter stromlos, bauten ihn komplett aus und entfernten zusätzlich ein Kunststoffrohr aus dem Schacht, um mehr Platz zu schaffen 1. Erst dann ließ sich die Katze aus ihrem ungewollten Versteck befreien.
Nach zwei Tagen ohne Futter und Wasser war die Mieze zwar hungrig und total erschöpft, aber zum Glück augenscheinlich unverletzt 1. Zur Sicherheit brachte die Feuerwehr das Tier trotzdem direkt in eine Kleintierklinik, damit es dort gecheckt und versorgt werden konnte. Wie die Katze überhaupt erst in den Schacht gelangen konnte, ist bisher noch ein Rätsel 1.
Solche Einsätze sind für die Feuerwehr Köln eigentlich gar nicht so selten. Erst kürzlich mussten Höhenretter einem Mann helfen, der zwei Tage lang in seiner Wohnung festsaß, weil besorgte Kollegen Alarm geschlagen hatten 1. Egal ob Mensch oder Tier, wenn jemand in Not ist, rückt die Feuerwehr aus und findet kreative Lösungen. In diesem Fall hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt: Die Katze hat ihre Zwangspause im Lüftungsschacht überstanden und kann bald hoffentlich wieder ganz normal durchs Haus streunen, statt in der Wand festzuhängen.
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