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Niederrhein-Bauern spenden Kartoffeln in Krisengebiete

Drei Landwirte vom Niederrhein spenden überschüssige Kartoffeln an Hungergebiete wie Gaza.

Kartoffeln statt Bomben: Initiative der Niederrhein-Bauern

Drei Landwirte vom Niederrhein haben sich zusammengetan, um überschüssige Kartoffeln aus ihrer Ernte in Krisengebiete wie Gaza zu spenden. Ihr Projekt steht unter dem Motto „Kartoffeln statt Bomben“ und zielt darauf ab, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, während gleichzeitig Bedürftige unterstützt werden.

Hohe Ernte und Überschuss

In diesem Jahr haben die Landwirte eine Rekordernte erzielt, was dazu führt, dass viele Tonnen Kartoffeln nicht verkauft werden können. Bernd Hesseling vom Bauernmarkt Lindchen in Uedem äußerte die Sorgen vieler Landwirte: „Es kann nicht sein, dass wir hier die Kartoffeln zerquetschen und andere hungern“. Im Kreis Kleve sind alleine in diesem Jahr rund 140.000 Tonnen Kartoffeln übrig, die potenziell dazu in der Lage wären, eine Million Menschen über ein halbes Jahr zu ernähren.

Hilfsorganisationen und Sponsoren gesucht

Die drei Initiatoren bemühen sich nun, Organisationen und Sponsoren zu finden, die ihnen bei der Umsetzung ihres Vorhabens helfen können. Für den Transport der Kartoffeln müssen etwa zehn Euro pro 100 Kilogramm eingeplant werden. Hesseling merkt an, dass Gaza als Hungergebiet von der UNO anerkannt ist und die Zeit nun reif sei, um zu helfen.

Positive Resonanz aus der Landwirtschaftskammer

Martin Kanders von der Landwirtschaftskammer NRW zeigt sich begeistert von der Idee und betont, dass viele helfende Hände für das große Projekt benötigt werden.

Auswirkungen der Ernte auf den Markt

Die extreme Ernte dieses Jahres wird durch eine Kombination von günstigen Wetterbedingungen, wie dem Ausbleiben von Frost und ausreichenden Regenfällen, begünstigt. Diese Situation hat die Preise, die Bauern von der Industrie und dem Handel erhalten, erheblich gedrückt. Auch die Umsätze in der Pommesindustrie wurden durch hohe Energiekosten beeinträchtigt, was die Lage weiter erschwert.

Die Initiative der Niederrhein-Bauern zeigt, wie ein regionales Überangebot an Lebensmitteln in einem Akt der Solidarität in internationale Hilfe umgewandelt werden kann.

Quelle: WDR

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