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NRW-Polizei erfasst erstmals alle Staatsangehörigkeiten in Kriminalstatistik

NRW ist das erste Bundesland, das Mehrfach-Staatsangehörigkeiten in Kriminalstatistiken ausweist, um Straftaten besser zu bekämpfen.

Erstes Bundesland mit umfassender Erfassung von Staatsangehörigkeiten

Die Polizei Nordrhein-Westfalen wird als erstes Bundesland in Deutschland künftig alle Staatsangehörigkeiten in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik erfassen. Dies wurde vom Innenministerium des Landes bestätigt und zunächst von der Rheinischen Post berichtet.

Ziel der neuen Regelung

Mit der Änderung will NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sicherstellen, dass # „Wenn wir nicht alle Staatsangehörigkeiten erfassen, tappen wir im Dunkeln“. Dies sei notwendig, um Gefahren frühzeitig zu erkennen und Straftaten effektiver zu bekämpfen. Die neue Vorschrift soll ab dem 1. Juli rückwirkend angewendet werden, um eine umfassende Analyse des Bewerbungsverhaltens von Tatverdächtigen und Opfern zu ermöglichen.

Daten zur Mehrfach-Staatsangehörigkeit

Nach interner Auswertung hat sich herausgestellt, dass etwa jeder zehnte Tatverdächtige in NRW mehrere Pässe hat. Dabei besaßen rund 52.614 Personen solche Mehrfach-Staatsangehörigkeiten, von denen die Mehrheit gleichzeitig auch einen deutschen Pass hatte. Die häufigsten Kombinationen umfassen:

  • Deutsch/Türkisch: 10.307
  • Deutsch/Polnisch: 6.652
  • Deutsch/Russisch: 3.484
  • Deutsch/Marokkanisch: 3.125
  • Deutsch/Syrisch: 2.185

Diese Daten können auch Anhaltspunkte bezüglich möglicher Fluchtgefahren und -möglichkeiten liefern, was bei der Einordnung von Haftgründen von Bedeutung ist.

Bundeseinheitliche Richtlinien

Obwohl die Landespolizei nun diese umfassende Statistik führen wird, wird an das Bundeskriminalamt weiterhin nur eine Staatsangehörigkeit gemäß bundeseinheitlicher Richtlinien übermittelt.

Diese Neuerungen in der Kriminalitätsstatistik haben das Potenzial, die Sicherheitslage in Nordrhein-Westfalen zu verbessern und ein besseres Verständnis für die Zusammensetzung der Bevölkerung zu schaffen.

Quelle: WDR und Rheinische Post

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