Ein Hohenlimburger ist auf die Betrugsmasche eines vermeintlichen Soldaten herein gefallen.
In den vergangenen Wochen kam es in Hohenlimburg zu einem Betrugsfall, bei dem ein 68-jähriger Mann auf einen angeblichen amerikanischen Soldaten hereinfiel. Über eine App trat der 68-Jährige mit einer Person in Kontakt, die sich als in Togo stationierter Soldat ausgab.
Nach dem Aufbau einer emotionalen Beziehung bat die vermeintliche Militärperson den Hohenlimburger um finanzielle Unterstützung, um ihn in die Lage zu versetzen, ihn zu besuchen. In mehreren Überweisungen über ein Institut für Auslandsüberweisungen zahlte der Hohenlimburger mehrere tausend Euro. Der Betrüger äußerte zuletzt, er befinde sich bereits am Flughafen in Dortmund und benötige erneut Geld, da er von Zollbeamten festgehalten werde. In diesem Moment schöpfte der Hohenlimburger Verdacht und erstattete Anzeige.
Der Fall zeigt, wie Täter häufig vorgehen: Sie geben sich als erfolgreiche Personen aus, überhäufen ihre Opfer mit Liebesbekundungen und bitten dann um finanzielle Unterstützung unter dem Vorwand von Notlagen.
Zur Prävention rät die Polizei, vorsichtig mit Online-Beziehungen umzugehen, insbesondere wenn schnell emotionale Bindungen aufgebaut werden. Es ist wichtig, keine persönlichen Daten oder Geld an Menschen zu überweisen, die man nur online kennt. Im Zweifel sollte der Kontakt abgebrochen und gegebenenfalls die Polizei informiert werden.
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