Im Kreis Mettmann ereignete sich eine Serie von Autoaufbrüchen. Handwerkerfahrzeuge und Werkzeuge waren das Ziel der Täter.
Im Kreis Mettmann kam es in den vergangenen Tagen zu einer Serie von Autoaufbrüchen. Die Täter hatten es gezielt auf Handwerker- und Auslieferungsfahrzeuge abgesehen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden dabei vor allem Werkzeuge und Arbeitsmaschinen entwendet. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
In Hilden, Erkrath, Langenfeld und Ratingen wurden in einem Zeitraum von mehreren Tagen mindestens sieben Handwerker- und Auslieferungsautos aufgebrochen. Die Einbruchsmethode reichte vom Aufhebeln der Türen bis zum Herausschneiden von Löchern, um an das Diebesgut zu gelangen. Die Serie beschäftigt die Polizei im gesamten Kreisgebiet intensiv.
Die Taten konzentrierten sich auf unterschiedliche Orte und Zeitfenster:
In manchen Fällen blieb es beim Versuch; oftmals jedoch wurden wertvolle Geräte und Maschinen entwendet. Hinweise nimmt die Polizei unter verschiedenen Hotlines der örtlichen Dienststellen entgegen.
Die gezielte Auswahl von Handwerker- oder Firmenfahrzeugen legt nahe, dass die Täter insbesondere auf hochwertige Werkzeuge aus waren. Entsprechende Aufbrüche sind laut Polizei nicht unüblich, da das Diebesgut häufig weiterverkauft werden kann. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um mögliche Zusammenhänge unter den Taten zu erkennen.
Die Häufung der Fälle im Kreis Mettmann ist ein aktuelles Beispiel für eine bundesweit bekannte Problematik: Immer wieder werden Firmenwagen von Handwerkern das Ziel professioneller Tätergruppen. Der verursachte Schaden ist für die Betroffenen vielfach existenzbedrohend, da nicht nur der Wert der Werkzeuge, sondern auch der Arbeitsausfall schwer wiegt.
Die Kreispolizeibehörde Mettmann ruft weiterhin zur Wachsamkeit und zur sofortigen Meldung verdächtiger Beobachtungen auf. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen laufen, und die Bevölkerung wird um Unterstützung gebeten, um die Täter zu fassen und weitere Taten zu verhindern. Besonders Handwerksbetriebe sollten über Zustimmung und Schutzmöglichkeiten beraten werden.
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