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So krank ist Nordrhein-Westfalen: Infektionslage bei Corona, Grippe & RSV im Februar 2026
4. Februar 2026

Aktuelle Entwicklung der Infektionslage von Corona, Grippe & RSV in NRW im Februar 2026 – das sind die wichtigsten Zahlen.

Wie entwickelt sich aktuell die Gesundheitssituation in Nordrhein-Westfalen? Die neuesten Daten zeigen, wie sich Infektionen mit Corona, Grippe, RSV und anderen akuten Atemwegserkrankungen im Februar 2026 verbreiten. Besonders auffällig: Vor allem ältere Menschen sind von einigen Infektionen überdurchschnittlich betroffen.

Worum es geht

In Nordrhein-Westfalen werden akut mehrere Atemwegserkrankungen überwacht, darunter COVID-19 (Corona), Influenza (Grippe), das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) und akute Atemwegserkrankungen im Allgemeinen. Die jeweiligen Zahlen basieren auf aktuellen Erhebungen und Meldungen, unter anderem des Robert Koch-Instituts.

Die wichtigsten Fakten

  • Corona: In der vergangenen Woche wurden 356 neue Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz für NRW liegt aktuell bei 2 pro 100.000 Einwohner. Die höchste Inzidenz gibt es bei Über-80-Jährigen (10,3).
  • Grippe (Influenza): 1043 neue Fälle wurden in KW 52 registriert. Die Inzidenz beträgt 5,78 pro 100.000, besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche (14,23 bei 00-14 Jahre).
  • RSV: In der 52. Kalenderwoche wurden 10 neue RSV-Fälle erfasst, die Inzidenz liegt bei 0,06/100.000.
  • Akute Atemwegserkrankungen: Die Inzidenz in NRW (Region Mitte/West) stieg zuletzt auf 7.600 je 100.000 Einwohner. Sie liegt damit leicht unter dem deutschlandweiten Durchschnitt (7.800 je 100.000).

Hintergrund zu den Atemwegserkrankungen

Ärztinnen und Ärzte unterscheiden bei den aktuellen Krankheitswellen zwischen akuten Atemwegserkrankungen (ARE), „echter“ Grippe (Influenza), Erkältungen sowie Infektionen mit dem RSV- und dem Coronavirus. Akute Atemwegserkrankungen umfassen alle neu aufgetretenen Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber. Grippeähnliche Erkrankungen treten auf, wenn Fieber zusätzlich zu den Symptomen vorhanden ist.

Einordnung für NRW

Nordrhein-Westfalen zeigt beim aktuellen Infektionsgeschehen einen moderaten Anstieg, insbesondere im Bereich der akuten Atemwegserkrankungen und grippeähnlichen Infektionen. Die gemeldeten Zahlen zu Corona und Influenza belegen, dass insbesondere ältere Menschen (über 80) und Kinder bis 14 Jahre stärker betroffen sind. Die RSV-Zahlen bleiben auf einem niedrigen Niveau, zeigen aber einen leichten Anstieg im Wochenvergleich.

Ausblick

Die Situation wird fortlaufend durch das Robert Koch-Institut beobachtet. Solange die kalte Jahreszeit anhält, ist weiterhin mit vergleichsweise hohen Infektionszahlen zu rechnen. Eine mögliche Zunahme weiterer Atemwegserkrankungen bleibt abzuwarten.

Quellen

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