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Schwerer Wohnungsbrand in Dortmund-Nordstadt: Feuerwehr rettet 14 Menschen
16. Februar 2026

Feuer in Dortmunder Nordstadt: Feuerwehr rettet 14 Bewohner aus Mehrfamilienhaus.

In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2026 kam es in der Dortmunder Nordstadt zu einem schweren Wohnungsbrand. Die Feuerwehr musste alle Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Stahlwerkstraße retten. Der Einsatz dauerte rund drei Stunden und machte das Gebäude unbewohnbar.

Worum es geht

Am Sonntagmorgen brach in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Die Flammen breiteten sich schnell auf das hölzerne Treppenhaus aus, wodurch das Gebäude stark verrauchte und alle Fluchtwege blockiert wurden. Die Feuerwehr und Polizei informierten zeitnah über den Großeinsatz (news.de).

Die wichtigsten Fakten

Die Einsatzleitstelle alarmierte um 03:49 Uhr die Feuerwachen 1 (Stadtmitte) und 2 (Nord) unter dem Stichwort „Menschenleben in Gefahr“. Beim Eintreffen standen auf allen Etagen und an den Fenstern Bewohner, die auf Rettung warteten. Mit zwei Drehleitern und tragbaren Leitern konnten die Einsatzkräfte alle 14 Personen, darunter drei Kinder, sicher aus dem Haus holen. Drei Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Während des Einsatzes wurden die Betroffenen wegen der kalten Temperaturen in einem Bus der Stadtwerke betreut. Das gesamte Gebäude musste stromlos geschaltet und als „unbewohnbar“ erklärt werden. (news.de, tixio.de).

Hintergrund

Durch die schnelle Ausbreitung des Brandes auf das hölzerne Treppenhaus war das Wohngebäude besonders gefährdet. Parallel zur Menschenrettung bekämpften Atemschutztrupps den Brand im Inneren des Hauses. Unterstützung kam hierbei auch vom Löschzug 29 der Freiwilligen Feuerwehr aus Deusen. Die umfangreichen Beschädigungen am Gebäude hatten zur Folge, dass dieses für unbewohnbar erklärt werden musste (Wir in Dortmund).

Einordnung für NRW

Der Einsatz in Dortmund-Nordstadt zeigt exemplarisch, wie schnell Gefahr für Leib und Leben in Mehrfamilienhäusern entstehen kann – gerade wenn hölzerne Bauteile wie Treppenhäuser betroffen sind. Die professionelle Koordination mehrerer Feuerwachen und die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr waren entscheidend, um ein tragisches Ende zu verhindern. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Ausblick

Die Ermittlungen zur Brandursache laufen weiter. Bewohner werden aktuell anderweitig untergebracht. Der Vorfall verdeutlicht erneut die Notwendigkeit von Brandschutzmaßnahmen in Gebäuden mit mehreren Parteien. Weitere Informationen folgen nach Abschluss der polizeilichen Untersuchungen (IT-Boltwise).

Quellen

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