Bundespolizei kontrolliert zwei Männer im Hauptbahnhof Gelsenkirchen und findet eine Schreckschusswaffe.
Am Abend des 23. Februars fielen einer Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Gelsenkirchen zwei Männer auf, die schusssichere Westen trugen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass einer der Männer, ein 19-Jähriger, eine geladene Schreckschusswaffe in seiner Umhängetasche mit sich führte. Die Männer waren komplett schwarz gekleidet und erklärten, dass sie die Schusswaffe bei sich hatten.
Auf Aufforderung übergab der junge Mann die Tasche an die Bundespolizisten. Während der Kontrolle äußerte er sich nicht zu den Vorwürfen und machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Die Beamten führten daraufhin eine erkennungsdienstliche Behandlung durch, bei der Fingerabdrücke und Lichtbilder angefertigt wurden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer entlassen, während die Schreckschusswaffe und die Schutzwesten beschlagnahmt wurden. Ein Ermittlungsverfahren wurde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.
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