Betriebsratswahlen 2026: Ärztliche Interessen stehen im Fokus – alle Fakten und Termine in NRW im Überblick.
Die Betriebsratswahlen 2026 stehen kurz bevor: In gut 100 nichtkonfessionellen Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz können Beschäftigte ab Anfang März bis zum 31. Mai 2026 ihre künftigen Betriebsräte wählen oder sich selbst zur Wahl stellen. Den Auftakt macht das Klinikum Dortmund, wo ärztliche Interessen gezielt im Betriebsrat repräsentiert werden sollen (Marburger Bund).
Die bevorstehenden Betriebsratswahlen legen einen starken Fokus auf die Vertretung ärztlicher Interessen in den Betriebsräten. Die Initiatoren betonen die Wichtigkeit medizinischer Kompetenz in Betriebsratsgremien vor dem Hintergrund steigender Arbeitsbelastungen und spezifischer ärztlicher Herausforderungen.
Im Klinikum Dortmund beginnt die Wahl am 2. März. Dort treten bis zum 6. März zehn Ärztinnen und Ärzte für die „Liste 1 Marburger Bund“ an. Ziel ist es, ärztlichen Sachverstand einzubringen und vorrangig Mitbestimmungsrechte zu stärken. Spitzenkandidaten sind Dr. med. Bernd Hanswille sowie Dr. med. Ulrike Beiteke. Weitere Unternehmensstandorte mit ärztlicher Beteiligung sind unter anderem:
Die ärztlichen Kandidierenden möchten die Umsetzung von Tarifverträgen im Sinne ihrer Kolleginnen und Kollegen fachlich begleiten. Die Gestaltung von Betriebsvereinbarungen, angemessene Arbeitsbelastung sowie neue Arbeitszeitmodelle gehören zu den zentralen Zielen. Die Initiatoren werben ausdrücklich für eine starke ärztliche Beteiligung an den Betriebsratswahlen, um die Interessen der Berufsgruppe zu vertreten.
Mit über 100 teilnehmenden Krankenhäusern unterstreicht die Betriebsratswahl 2026 die enorme Relevanz der ärztlichen Stimme, insbesondere im größten kommunalen Haus, dem Klinikum Dortmund. Die breite Streuung der Wahlen auf verschiedene Standorte zeigt, dass die Vertretung medizinischer Interessen in der Region NRW weiterhin an Bedeutung gewinnt. Die Transparenz der Ziele und die öffentliche Unterstützung sollen die Wahlbeteiligung fördern.
Bis zum 31. Mai 2026 können Beschäftigte in beteiligten Kliniken abstimmen oder sich zur Wahl stellen. Die Initiatoren betonen, dass ärztlicher Sachverstand künftig fester Bestandteil der Betriebsräte sein sollte und bieten Wahlwerbungsunterstützung für alle Kandidierenden aus der Ärzteschaft an. Damit sollen die Arbeitsbedingungen im ärztlichen Bereich aktiv mitgestaltet werden.
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