Großeinsatz gegen illegale Prostitution: Polizei vollstreckt Haftbefehle in NRW, Ermittlungen gegen Schleuserbande laufen. Mehr erfahren!
Bei einem bundesweiten Großeinsatz gegen illegale Prostitution sind am 10. März 2026 insgesamt neun Objekte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg durchsucht worden. Im Fokus der Ermittlungen stand das banden- und gewerbsmäßige Einschleusen von Ausländern sowie die Ermöglichung von Prostitution ohne Aufenthaltsgenehmigung. 172 Bundespolizisten waren gemeinsam mit einem Bargeldspürhund im Einsatz. STIMME.de
Im Verdacht steht eine Gruppe aus zwei Deutschen und zwei Chinesen im Alter zwischen 29 und 47 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, zahlreichen chinesischen Staatsangehörigen ohne gültigen Aufenthaltstitel die Ausübung von Prostitution ermöglicht zu haben. Sie sollen sowohl Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt als auch Anzeigen auf Erotikplattformen geschaltet haben. Ein Beschuldigter agierte dabei über längere Zeit als Vermieter entsprechender Wohnungen.STIMME.de
Die Durchsuchungen fanden unter anderem in Düsseldorf, Aachen, Bünde, Bad Honnef, Mülheim an der Ruhr, Hünfelden, Buseck und Gernsbach statt. Bei den Maßnahmen wurden drei Haftbefehle vollstreckt und die Festgenommenen am gleichen Tag Haftrichtern in Aachen und Herford vorgeführt. Diese ordneten Untersuchungshaft an. Sichergestellt wurden drei Fahrzeuge, Mobiltelefone, Computer und weitere Speichermedien. STIMME.de
Bereits seit Februar 2025 laufen die Ermittlungen gegen die Gruppe. Schwerpunkt der Vorwürfe ist das banden- und gewerbsmäßige Einschleusen von Ausländern zur Ausübung von Prostitution unter Umgehung gesetzlicher Vorgaben. Die Aktionen sind Teil fortlaufender Maßnahmen, um organisierte illegale Prostitution und Schleusungskriminalität zu bekämpfen.STIMME.de
Für Nordrhein-Westfalen ist der Einsatz besonders relevant, da mehrere Durchsuchungen und Festnahmen im Land stattfanden. Die bei der Razzia angetroffenen fünf chinesischen Frauen ohne Aufenthaltstitel wurden den zuständigen Ausländerbehörden übergeben. Eine von ihnen konnte einen bestehenden Haftbefehl durch Zahlung einer Strafe abwenden.STIMME.de
Die Ermittlungen zu illegaler Prostitution und bandenmäßigem Einschleusen dauern an. Die weiteren rechtlichen Schritte liegen nun bei der Justiz sowie den beteiligten Ausländerbehörden. Ziel bleibt es, Schleusungskriminalität einzudämmen und Betroffene zu schützen.STIMME.de
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