In Plettenberg wurden durch Reizgas zehn Personen verletzt. Zudem ermittel die Polizei wegen eines Betrugsfalles.
Am gestrigen Abend kam es in der Bahnhofs-Unterführung in Plettenberg zu einem Vorfall, bei dem unbekannte Täter Reizgas versprühten. Infolgedessen erlitten zehn Personen leichte Verletzungen und klagten unter anderem über Atemwegsbeschwerden. Zeugen alarmierten die Einsatzkräfte gegen 21.13 Uhr. Neben der Polizei wurden mehrere Rettungswagen zur medizinischen Betreuung der Verletzten eingesetzt. Alle Betroffenen konnten jedoch nach ambulanter Behandlung vor Ort ihren Weg fortsetzen.
Die Ermittlungen der Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung laufen, jedoch gibt es bislang keine konkreten Hinweise auf die möglichen Verursacher des Vorfalls. Die Behörde sucht daher nach Zeugen, die sachdienliche Informationen geben können.
Ebenfalls in Plettenberg kam es zu einem Betrugsfall, bei dem ein Senior auf einem Supermarkt-Parkplatz einem Täter zum Opfer fiel. Der betrügerische Mann gab vor, Spenden für Taubstumme zu sammeln und bat um einen Betrag via EC-Gerät. Der Senior willigte ein, gab seine PIN ein und spendete einen Betrag. Kurz nachdem er den Parkplatz verlassen hatte, stellte er fest, dass statt der vereinbarten 10 Euro ein dreistelliger Betrag von seinem Konto abgebucht worden war.
Der Verdächtige wird als männlich, etwa 20-25 Jahre alt und 175-180 cm groß beschrieben. Er hatte dunkle mittellange Haare, keinen Bart und trug einen bunten Pullover sowie eine farbige Jacke. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen und bittet auch hier um Zeugenhinweise.
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