Bei Kontrollen auf Glasfaserbaustellen in Münster entdeckte der Zoll erhebliche Verstöße gegen Arbeitsrecht und Sozialversicherung.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Münster hat am 26. März 2026 auf fünf Glasfaserbaustellen in Münster intensive Prüfungen durchgeführt. Dabei wurden alarmierende Ergebnisse festgestellt: Von insgesamt 38 überprüften Arbeitnehmern waren 20 nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und arbeiteten somit schwarz. Sechs dieser Personen hielten sich zudem illegal in Deutschland auf und hatten keine Erlaubnis zur Beschäftigung.
Ein weiterer Mann versuchte während der Kontrolle zu fliehen, konnte jedoch von den Kontrolleuren gefasst werden. Er gehörte ebenfalls zu den illegal Beschäftigten. Weiterhin stellte sich heraus, dass gegen einen weiteren Arbeitnehmer ein offener Haftbefehl vorlag, weshalb er nach den Prüfungen an die Polizei übergeben wurde.
Die festgestellten Verstöße stellen eine ernstzunehmende Herausforderung für die zuständigen Behörden dar und sind in dieser Häufigkeit sowohl ungewöhnlich als auch besorgniserregend.
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