Über 16 Jahre nach einem Totschlag in Köln wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.
Mehr als 16 Jahre nach dem Totschlag eines 43-jährigen Mannes in Köln haben Beamte der Bundespolizei am 28. März 2026 einen 60-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann war bei der Einreise aus Österreich in eine Grenzkontrolle geraten, wo die Polizisten feststellten, dass er per Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Köln gesucht wurde.
Die Ermittlungen richten sich gegen ihn wegen seiner angeblichen Beteiligung an der Tötung des Italieners im Januar 2010, dessen Leiche neben einer Leitplanke an der A59 in Leverkusen-Rheindorf entdeckt worden war. Eine Obduktion hatte ergeben, dass der Mann durch mehrere Schläge gegen den Kopf starb.
Der Fall war über viele Jahre ungeklärt geblieben, bis moderne kriminaltechnische Untersuchungen 2022 neue Ansätze für die Ermittlungen ermöglichten. Zuvor war bereits ein weiterer Tatverdächtiger in den Niederlanden festgenommen worden, jedoch später entlassen. Ein dritter Beschuldigter war zwischenzeitlich verstorben.
Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Tatort dauern an.
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