Die Bundespolizei hat auf der Autobahn 52 einen Moldauer wegen gefälschter Dokumente in Gewahrsam genommen.
Am Mittwochvormittag, 8. April 2026, führte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen an der Anschlussstelle Elmpt der Autobahn 52 eine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurde ein 27-jähriger Mann festgestellt, der als Fahrer eines in Frankreich zugelassenen Fahrzeugs unterwegs war.
Der Mann, ein Moldauer, legte zunächst einen gültigen moldauischen Reisepass sowie einen abgelaufenen Aufenthaltstitel aus Portugal vor. Des Weiteren übergab er den Beamten einen gefälschten litauischen Führerschein. Eine Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er von der Staatsanwaltschaft Bielefeld zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Ein Ausweisungsverfahren war bereits durch das Ausländeramt Bielefeld in die Wege geleitet worden.
In der Folge wurde der 27-Jährige in Gewahrsam genommen und zur weiteren Sachbearbeitung zum Bundespolizeirevier Kempen gebracht. Dort wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsverbot, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung eingeleitet. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen und Rücksprache mit den niederländischen Behörden wurde der Mann in die Niederlande zurückgewiesen.
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