Bei Kontrollen auf einer Baustelle in Herford wurden 32 Beschäftigte ohne Sozialversicherungsanmeldung festgestellt.
Bei einer Überprüfung auf einer Baustelle in Herford wurden 32 von insgesamt 36 Beschäftigten festgestellt, die nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet waren. Die Kontrolle wurde von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit durchgeführt und ergab Hinweise auf Schwarzarbeit und Leistungsbetrug.
Bei der Überprüfung am 1. April 2026 versuchten zwei Personen, das Gelände zu verlassen, als die Kontrolleure eintrafen. Trotz dieser Versuche wurden alle 36 Personen, die aus dem Ruhrgebiet kamen und Reinigungsarbeiten durchführten, überprüft. Mehrere der Befragten gerieten in Widersprüche hinsichtlich ihrer Angaben zu Arbeitgeber und Beschäftigungsdauer. Auch mehrere als Vorarbeiter auftretende Personen versuchten, Einfluss auf den Verlauf der Befragungen zu nehmen.
Nur vier der angetroffenen Beschäftigten waren korrekt zur Sozialversicherung gemeldet. Bei den anderen 32 fehlte sowohl die reguläre Meldung als auch die notwendige Sofortmeldung, was zur Annahme von Schwarzarbeit führte. Darüber hinaus gaben 25 der Arbeiter an, im Leistungsbezug zu sein, ohne ihre Tätigkeit gemeldet zu haben.
Die Situation stellt eine außergewöhnliche Konzentration an Schwarzarbeit und Verdachtsfällen von Leistungsbetrug dar, was die Kontrolleure überrascht hat.
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