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3.000 junge Menschen legen Diensteid bei der Polizei NRW ab
15. April 2026

3.000 junge Menschen legen Diensteid bei der Polizei NRW ab. Alle Details zur zentralen Vereidigung in Köln und zum Berufseinstieg.

Rund 3.000 junge Menschen haben am 8. April 2025 in Köln ihren Diensteid für die Polizei Nordrhein-Westfalen abgelegt. Die feierliche Vereidigung markiert einen wichtigen Schritt für die Nachwuchskräfte und ist als Meilenstein in ihrer Karriere bei der Polizei NRW zu bewerten.

Worum es geht

Bei einer zentralen Vereidigungsfeier in der Kölner LANXESS Arena legten rund 3.000 Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter sowie Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter ihren Diensteid ab. Die Veranstaltung wurde von etwa 12.000 Gästen und Familienangehörigen begleitet. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nahmen an der Feier teil und würdigten die Bedeutung des Berufseinstiegs.

Die wichtigsten Fakten

Mit dem Diensteid bekennen sich die angehenden Polizistinnen und Polizisten zu Grundgesetz und Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen und verpflichten sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Laut Polizei NRW bewerben sich jährlich rund 11.000 junge Menschen – die Polizei gilt als einer der attraktivsten Arbeitgeber in NRW. Der Diensteid wird traditionell als entscheidender Schritt angesehen, bevor die Ausbildung in Theorie und Praxis an den Ausbildungsstätten der Polizei fortgesetzt wird (Polizei NRW).

Hintergrund

Die Vereidigten absolvieren unterschiedliche Theoriemodule an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW). Zudem bereitet das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW) die Anwärter mit Trainingsmodulen auf bevorstehende Praktika in den Polizeibehörden vor. Die Ausbildung schließt nach drei Jahren dualem Studium mit einem Bachelorabschluss im Polizeivollzugsdienst ab.

Einordnung für NRW

Insgesamt haben seit 2017 etwa 24.000 Kommissaranwärterinnen und -anwärter ihre Laufbahn bei der Polizei NRW begonnen – ein deutlicher Beleg für anhaltend hohe Einstellungszahlen und eine starke Nachwuchsarbeit. Zugangsvoraussetzung ist mindestens die Fachhochschulreife, ein Meisterbrief oder eine abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung mit anschließender dreijähriger beruflicher Tätigkeit. Neu ist zudem der Bildungsgang „Fachoberschule Polizei“ für Interessierte mit mittlerem Abschluss an ausgewählten Berufskollegs.

Ausblick

Die aktuelle Vereidigung zeigt, wie attraktiv und gesellschaftlich relevant die Beschäftigung bei der Polizei NRW für junge Menschen geblieben ist. Die Politik betont die große Verantwortung des Polizeiberufs und das hohe Vertrauen in die Arbeit der Polizei. Mit stetig vielen Neueinstellungen wird die Polizei NRW weiterhin auf eine sichere personelle Grundlage gestellt – damit sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen auch zukünftig sicher fühlen können.

Quellen

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