Bundesweite Schwerpunktprüfung des Zolls gegen Schwarzarbeit in der Paketbranche.
Am 6. Mai 2026 führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls bundesweit eine Schwerpunktprüfung durch, um gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Kurier-, Express- und Paketbranche vorzugehen. Auch das Hauptzollamt Dortmund war an den Maßnahmen beteiligt und setzte dafür 120 Kräfte an den Standorten Gelsenkirchen, Hagen, Siegen und Dortmund ein.
Im Rahmen dieser Kontrollen wurden insgesamt 196 Personen befragt und die Geschäftsunterlagen von zehn Unternehmen überprüft. Dabei gab es in 28 Fällen den Verdacht auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz sowie in 16 Fällen Hinweise auf Beitragsvorenthaltung bei den Sozialversicherungen. Zudem wurden sieben Verdachtsfälle festgestellt, in denen Arbeitnehmer ohne entsprechende Arbeitserlaubnis beschäftigt waren.
Diese konzertierten Prüfungen sind Teil eines umfassenderen Ansatzes zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und sollen die gesellschaftliche Akzeptanz für solche Praktiken senken. Die Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts prüfen regelmäßig auf Basis dieses risikoorientierten Ansatzes.
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